Rückkehr zum Regelbetrieb in den Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren ab 17.08.2020 (Stand 28.07.2020)

Liebe Eltern,

ab dem 17.08.2020 erfolgt die Rückkehr in den Regelbetrieb in unseren Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren unter den Bedingungen der Pandemie. Alle Kinder können dann, unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens, ihre Kindertageseinrichtung wieder im vertraglich vereinbarten Umfang besuchen. Dieses gilt auch für die pädagogische Ausrichtung.

Je nach Entwicklung des regionalen oder landesweiten Infektionsgeschehens, Empfehlungen des RKI oder weiteren wissenschaftlichen und empirischen Erkenntnissen kann es aber auch weiterhin zu erneuten Einschränkungen kommen. 
  
Rechtliche Vorgaben für den Regelbetrieb ab dem 17. August:
Die rechtlichen Regelungen des Achten Sozialgesetzbuches (SGB VIII) und des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) gelten uneingeschränkt.

In der Kindertagesbetreuung können wesentliche Schutzmaßnahmen, die außerhalb der Kindertagesbetreuung gelten, nicht umgesetzt werden. Die Einhaltung des Abstandsgebots von Kindern untereinander sowie zwischen Kindern und pädagogischem Personal ist nicht möglich. Auch das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist für Kinder nicht umsetzbar. Daher ist die Umsetzung von Hygienemaßnahmen in der Kindertagesbetreuung weiter von besonderer Bedeutung. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen, die die Ausbreitung des Virus verhindern sollen, gelten weiterhin. Das betrifft insbesondere das Abstandsgebot zwischen den Erwachsenen, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen bei Erwachsenen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann und die Gewährleistung der Nachverfolgbarkeit möglichen Infektionsgeschehens und besondere Hygienemaßnahmen. 

Für die Umsetzung bedeutet dies: 

  • Die für den Regelbetrieb vorgesehenen pädagogischen Konzepte können wieder umgesetzt werden.
  • Die Kinder werden wieder in dem vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang betreut.
  • Sollte der personelle Mindeststandard in einer Kindertageseinrichtung nicht eingehalten werden können, so kann es, soweit nicht anders möglich, zu Einschränkungen in der Betreuung kommen.
  • Alle Erwachsenen haben einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einzuhalten. Das gilt für die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen untereinander, zwischen den Beschäftigten und den Eltern und den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und Externen.
  • Im Umgang mit anderen Erwachsenen muss immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist.
  • Eine Rückverfolgbarkeit von möglicherweise eintretendem Infektionsgeschehen muss weiterhin gewährleistet werden.
  • Die Betretung der Einrichtung ist durch die bringende- und abholende Person auf einer ausgelegten Liste zu dokumentieren. Erfasst werden muss: Datum. Wer kommt? Uhrzeit? Rufnummer (falls nicht bereits erfasst).
  • Die Betretung ist im "Einbahnstraßensystem" vorzunehmen (z.B. Eingang durch den Haupteingang, Ausgang durch den Waschraum über das Außengelände/je nach Standort)
  • Maximale zeitgleiche Betretung durch zwei Erziehungsberechtigte je Gruppe

Neuregelung zur Wiederaufnahme von Kindern nach einer Erkrankung mit Krankheitssymptomen von COVID-19 (Stand 29.06.2020)

Bezüglich der Wiederaufnahme von Kindern nach einer Erkrankung mit Krankheitssymptomen von COVID-19 gelten landesweit ab dem 29.06.2020 neue Regelungen. Die bisher praktizierte Regelung, erst mit einem ärztlichen Attest wieder in die Tageseinrichtung für Kinder kommen zu können, hat sich als schwer durchführbar erwiesen. Ab sofort gilt eine Eigenerklärung anstelle des bisher erforderlichen Attestes. Einen Mustertext zur Eigenerklärung von Eltern erhalten Sie in der Anlage („Erklärung zur Symptomfreiheit bei Kindern nach einer Erkrankung mit Krankheitssymptomen von COVID-19).

Schreiben des Ministers für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zu drei Wochen eingeschränkten Regelbetrieb (Stand 26.06.2020)

Im Anhang finden Sie ein Schreiben des Ministers für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Joachim Stamp, zu drei Wochen eingeschränkten Regelbetrieb in den Tageseinchtungen für Kinder und Familienzentren in Nordrhein-Westfalen.

Die Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid möchte sich hiermit auch schon einmal bei allen Erziehungsberechtigten für die sehr gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit der letzten Monate bedanken. Das war nicht selbstverständlich und für alle Beteiligten ein enormer Kraftakt.

Betreuung in den Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren der Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid ab dem 08.06.2020 (Stand 02.06.2020)

Die Kindergartengemeinschaft freut sich darauf, ab dem 08.06.2020 wieder alle Kinder im Rahmen eines eingeschränkten Regelbetriebs in den Tageseinrichtungen für Kinder und den Familienzentren begrüßen zu dürfen. Das Kinderlachen hat uns allen gefehlt. Jedoch müssen bis zum 31.08.2020 einige Einschränkungen und Neuregelungen beachtet werden. Diese können dem beigefügten Trägeranschreiben entnommen werden.

NRW erlässt Kita-Beiträge für die Monate Juni und Juli zur Hälfte (Stand 26.05.2020)

Zur Entlastung der Erziehungsberechtigten in der Corona-Krise werden die Beiträge für die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen für die Monate Juni und Juli zur Hälfte erlassen. Darauf hat sich die Landesregierung mit den Kommunen verständigt. Die Art der Zahlungsmodalitäten regeln die für die Kindergartengemeinschaft zuständigen Kommunen Gelsenkirchen und Bochum individuell. Näheres erfahren Sie zeitnah auf dieser Seite.

Öffnung der Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren ab 08.06.2020 (Stand 20.05.2020)

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) hat im Rahmen seines heutigen Pressebriefings mitgeteilt, dass eine weitere schrittweise Öffnung der Tageseinrichtungen für Kinder und der Familienzentren zum 08.06.2020 erfolgt.

Ab 08.06.2020 wird das Betretungsverbot in den Tageseinrichtungen für Kinder aufgehoben.
Alle Kinder haben die Möglichkeit an einem reduzierten Betreuungsangebot teilzunehmen (45 Std.=35 Std., 35 Std.=25 Std., 25 Std.=15 Std.). Es wird ein eingeschränkter Regelbetrieb für alle Kinder im Rahmen des Infektionsschutzes angeboten.
Das bedeutet: qualitative und quantitative Einschränkungen im Rahmen der frühkindlichen Bildung.

Näheres entnehmen Sie bitte dem beigefügten Schreiben des MKFFI.

Nachfolgend der Link zur Pressekonferenz mit Familienminister Dr. Stamp: https://www.youtube.com/watch?v=v8FDOpr4LVU

Elternschreiben von Minister Dr. Stamp zur weiteren KiTa-Öffnung (Stand 11.05.2020)

In der Anlage finden Sie Anschreiben von Minister Dr. Stamp zur weiteren Öffnung der Kindertageseinrichtungen und Familienzentren in NRW. Die im Schreiben genannten Regularien gelten im vollen Umfang für die Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren der Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid.

Betreuung ab Donnerstag, den 14.05.2020 (Stand 08.05.2020)

Ab Donnerstag, den 14.05.2020 erfolgen weitere Zugangsberechtigungen zu unseren Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren. Demnach werden in einer ersten Stufe zum 14.05. alle Vorschulkinder mit BuT (Bildung und Teilhabe)-Anspruchsberechtigung, sowie Kinder mit Behinderungen (Inklusion/Eingliederungshilfe) neben den bisher betreuten Kindern einen Anspruch auf Kinderbetreuung haben.

In einer zweiten Stufe kommen zum 28.05.2020 die weiteren Vorschulkinder dazu. 

Der Zugang zur Not-Betreuung für Eltern, die in systemrelevanten Berufen tätig sind, bleibt bestehen.

Weitere Öffnungen im Juni sollen von den Entwicklungen des Infektionsgeschehens sowie von zu erwartenden Studien-Ergebnissen abhängig gemacht werden. 

Betreuung an Feiertagen und an Wochenenden ab 01.05.2020 (Stand 30.04.2020)

Vor dem Hintergrund der bisherigen Entwicklungen werden bis auf weiteres an den Wochenenden und Feiertagen keine Betreuungsangebote mehr vorgehalten, die nicht ohnehin auch im Regelbetrieb der Kindertagesbetreuung bestehen. Diese Regelung basiert auf ein Rundschreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW (MKFFI NRW) vom 30.04.2020.

Dialog-Videokonferenz mit Bundesfamilienministerin Frau Dr. Franziska Giffey / Netzwerk Elternbegleitung der Stadt Bochum

Am Dienstag, den 21.04.2020 traf Bundesfamilienministerin Frau Dr. Franziska Giffey fünf Elternbegleiter*innen in einer virtuellen Video-Konferenz, um sich mit Ihnen über die besonderen Herausforderungen für Familien während der Corona-Krise auszutauschen. In der einstündigen Dialog-Konferenz berichteten die Elternbegleiter*innen, wie sie Eltern und ihre Kinder auch ohne den direkten und persönlichen Kontakt unterstützen und begleiten können. Sie stellten alternative Formate vor, die sich in der derzeitigen Situation besonders bewährt haben und teilten ihre Erfahrungen, Tipps und besonderen Momente, die sie mit den Familien erleben. Im Fokus standen staatliche Hilfeleistungen für Familien wie Hilfetelefone oder der Notfall-Kinderzuschlag. Das Video ist abrufbar unter: www.elternchance.de.

Unser Familienzentrum „Pastor-Viertmann-Kindergarten“ in Bochum-Höntrop gehört zum Netzwerk Elternbegleitung der Stadt Bochum und ist Teil des Bundesnetzwerkprogrammes "Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien"

Podcast zum Familienleben in Zeiten der Corona-Krise

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Daher hat die Stadt Gelsenkirchen nun einen Podcast zum Thema "Familienleben zur Zeit der Corona-Krise" aufgenommen, um die Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert über dieses Medium zu informieren. Der Podcast ist ab sofort auf der Internetseite www.gelsenkirchen.de/athome unter den Beratungs- und Hilfsangeboten "Wenn alles zu viel wird" oder unter diesem Link https://www.gelsenkirchen.de/de/Soziales/Gesundheit/Coronavirus/_Hilfe_und_Beratung/Podcast_Erziehungsberatung.aspx zu finden.

Dana Teichert, Diplom-Sozialarbeiterin und Mitarbeiterin der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, gibt in diesem Podcast Tipps und Anregungen, wie Familien mit den Herausforderungen der Corona-Krise in Bezug auf das Familienleben umgehen können.

Wer in Gelsenkirchen Fragen oder Probleme in Sachen Erziehung hat, kann sich auch jetzt an die Beratungsstelle Kinder, Jugendliche und Eltern der Stadt Gelsenkirchen wenden. Beratungen per Telefon oder E-Mail sind weiterhin möglich.

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern ist telefonisch von montags bis donnerstags von 8:30 Uhr und 15:30 Uhr sowie freitags zwischen 8:30 Uhr und 12:30 Uhr zu erreichen.

Telefon: 0209 / 169-5400 oder 0209 / 169-5390

Beiträge für die Kindertagesbetreuung und für die Mittagsbewirtung werden im Mai ausgesetzt (Stand 27.04.2020)

Die Corona-Pandemie ist für viele Familien eine große Herausforderung und stellt insbesondere für die Familien eine besondere Belastung dar. Um die Eltern in der aktuellen Situation zu unterstützen, verzichten das Land und die Kommunen auch im Monat Mai erneut landesweit auf die Erhebung der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung. Damit müssen alle Eltern, unabhängig von der Wahrnehmung eines Betreuungsangebots, auch für den Monat Mai keine Elternbeiträge aufbringen.

Die Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid verzichtet ebenfalls im Mai auf die Gebühren für die Mittagsbewirtung, sofern sie nicht im Rahmen einer Notbetreuung in Anspruch genommen wird.

Stufenweise Öffnung der Tageseinrichtungen für Kinder für erwerbstätige Alleinerziehende und neue Hygienebestimmungen ab 27.04.2020/Neue Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) ab dem 27.04.2020 (Stand 25.04.2020)

Ab dem 27.04.2020 wird die Kindertagesbetreuung für erwerbstätige Alleinerziehende erweitert. Zudem gelten ab diesem Zeitpunkt neue Hygienemaßnahmen in unseren Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren. Näheres entnehmen Sie bitte dem beigefügten Elternschreiben.

Erweiterung der Notbetreuung ab 23.04.2020 um weitere Berufsgruppen/Stufenweise Öffnung der Tageseinrichtungen für Kinder für erwerbstätige Alleinerziehende ab 27.04.2020 (Stand 17.04.2020)

Auf Grundlage der neuen Corona-Betreuungsverordnung der Landesregierung werden ab dem 23. April 2020 die geplanten, schrittweisen Anpassungen bei der Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. 

Wie bereits in der Corona-Betreuungsverordnung der Landesregierung vom 16.04.2020 beschlossen, wird die derzeitige Notbetreuung ab Donnerstag, 23. April 2020 um einige Berufsgruppen der bisherigen kritischen Infrastruktur moderat erweitert. Die neu hinzugefügten Berufsgruppen finden Sie in der Anlage. Für Montag den 27. April 2020 wird die Notbetreuung zusätzlich für erwerbstätige Alleinerziehende vorbereitet.

Betreuungsangebot für Kinder von Beschäftigten in der kritischen Infrastruktur an den Osterfeiertagen (Stand 07.04.2020)

Während der Osterfeiertage betreuen die Tageseinrichtungen für Kinder der Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenreises Gelsenkirchen und Wattenscheid im Notfall Kinder von Beschäftigten, die in einer kritischen Infrastruktur tätig sind. Bei Bedarf bitten wir betroffene Eltern, die jeweiligen Einrichtungen direkt per Telefon oder Email zu kontaktieren. Eine zeitnahe Lösung wird auch an den Feiertagen gefunden.

Zugangsvoraussetzung: Unabkömmlichkeitsbescheinigung (kritische Infrastruktur) und Nachweis der parallelen Beschäftigung beider Erziehungsberechtigten.

KiTa-Gebührenbefreiung im Monat April (Stand 26.03.2020)

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) hat am heutigen Donnerstag, den 26.03.2020 bekanntgegeben, dass aufgrund der KiTa-Schließungen im Rahmen des Coronavirus (SARS-CoV-2) im April 2020 landesweit keine KiTa-Gebühren eingezogen werden. Darüber hinaus erhebt die Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid im April keine Gebühren für die Mittagsbewirtung, sowie für die Bistrobewirtung (nur vereinzelte Standorte).

Neuregelungen zum Betretungsverbot/Neuregelung Schlüsselpersonen (Stand 21.03.2020)

Liebe Eltern,

das Ministerium für Kinder, Familien, Jugend und Integration (MKFFI) hat zum 23.03.2020 eine Neuregelung zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, bekanntgegeben.

Einen Anspruch auf Notbetreuung haben nunmehr alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können. Demnach ist es nun ausreichend, wenn von einem Elternteil eine entsprechende Unabkömmlichkeitsbescheinigung vorliegt aus der hervorgeht, dass ein Elternteil in einer kritischen Infrastruktur arbeitet. Wichtig ist jedoch, dass auch der Partner einer Beschäftigung nachgeht. Diese muss dann aber nicht zwangsläufig in einer kritischen Infrastruktur erfolgen. Der parallele Einsatz beider Erziehungsberechtigten ist der Einrichtung durch den Dienstplan nachzuweisen. Nur so kann das Ziel einer kleinen Gruppengröße und Reduzierung einer möglichen Verbreitung erreicht werden.

Diese Neuregelung stellt unseren Träger vor einer großen Herausforderung. In unseren Tageseinrichtungen für Kinder werden ebenfalls Personen beschäftigt, die zur sog. Risikogruppe gehören. Das MFFFI empfiehlt den Trägern, diese Personen vom Einrichtungsbetrieb freizustellen. Dieses ist jedoch widersprüchlich zur vorgeschlagenen Größe einer Notgruppe mit max. 5 Kindern.

Ferner soll der Betreuungsbedarf an Wochenenden (außer Karfreitag bis Ostermontag) sichergestellt werden. Sollten Erziehungsberechtigte (gem. o.g. Regularien) Bedarf an einer Not- und/oder Wochenendbetreuung haben, so muss die Einrichtungsleitung unter der Einrichtungsrufnummer oder via Email mit mindestens einem Tag Vorlauf kontaktiert werden, um logistisch gut planen zu können (Personaleinsatz, Mittagsverpflegung, o.ä)

Wir bitten jedoch noch einmal eindringlich: Sofern eine Betreuung für Kinder von Eltern aus kritischen Infrastrukturen anderweitig ermöglicht werden kann, wären wir Ihnen sehr dankbar. Eine Vermengung von Sozialkontakten ist hinsichtlich der Reduzierung von Neuinfektionen tunlichst zu vermeiden.

Wir freuen uns auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Wunsch, die Sorgen und Nöte unserer Teams vor Ort ernst zu nehmen, um gemeinsam die aktuelle Situation zielführend bewältigen zu können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Fabian Köhler, Geschäftsführer

Elternschreiben (20.03.2020)

Liebe Eltern,

seit der Einführung des Betrtetungsverbotes liegt eine sehr ereignisreiche Woche hinter uns. Die derzeitige Situation ist für uns alle eine große Herausforderung. Täglich neue Anweisungen, Erlasse und Verfügungen durch die Landesregierung oder den Kommunen machen ein planbares und verlässliches Handeln gänzlich unmöglich. Wir als Kindergartengemeinschaft/Referat OGS des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid müssen die Lage für unsere Tageseinrichtungen für Kinder, Familienzentren und den Offenen Ganztag an Grundschulen (OGS) täglich -auch an Wochenenden- neu bewerten, um ein halbwegs strukturietes Notprogramm anbieten zu können.

Unser Dank gilt allen Familien, die seit dem 16.03.2020 schnell reagiert haben und die Betreuung ihrer Kinder zu Hause sicherstellen konnten. 

Unsere Teams in den Einrichtungen vor Ort werden alles Erdenkliche tun, um in dieser schwierigen Zeit eine vernünftige und pädagogisch hochwertige Notbetreuung für Ihr Kind sicherzustellen. 

Wir bitten Sie jedoch inständig: Sofern eine Betreuung für Kinder von Eltern aus kritischen Infrastrukturen anderweitig ermöglicht werden kann, wären wir Ihnen sehr dankbar. Eine Vermengung von Sozialkontakten ist hinsichtlich der Reduzierung von Neuinfektionen tunlichst zu vermeiden.

Im Anhang finden Sie fortlaufende Elternbriefe in verschiedenen Sprachen, die uns regelmäßig durch unser zuständiges Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) zur Verfügung gestellt werden. Sie informieren über die aktuellen Entwicklungen auf Landesebene.

Vielen Dank für Ihr Mitwirken.

 

Ihr Team der Kindergartengemeinschaft und des Referetes Offener Ganztag an Grundschulen (OGS) des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid

 

Erstattung der Gebühren für die Mittagsbewirtung (Stand 19.03.2020)

Aufgrund der Schließungen der Tageseinrichtungen für Kinder der Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid werden für den Monat April 2020 keine Gebühren für die Mittagsbewirtung eingezogen. Sofern eine Betreuung der Kinder von Eltern aus kritischen Infrastrukturen erfolgt, kann keine Erstattung der Gebühren erfolgen.

Erreichbarkeit der Tageseinrichtungen für Kinder im Rahmen der Notbetreuung (Stand 18.03.2020)

Die Tageseinrichtungen für Kinder der Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid sind während der Notbetreung zu den regulären Öffnungszeiten zu erreichen. Sollte sich für Eltern (Schlüsselpersonen) ein spontaner Betreuungsbedarf ergeben, so ist dieser einen Tag vorher in der Einrichtung anzumelden. Die Erklärung über die Unabkömmlichkeit ist entsprechend vorzulegen (s.Anlage)

Sollte die Tageseinrichtung für Kinder bereits geschlossen sein, so kontaktieren Sie die jeweilige Einrichtung telefonisch oder per Email. Es ist entweder a) eine Rufumleitung eingerichtet oder b) es erfolgt eine zeitnahe Reaktion, wenn Sie uns eine Email zusenden.

Die Kontaktdaten der Einrichtungen finden Sie unter diesem Link.

 

Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen/Zentrale Internetpräsenz der Landesregierung (Stand 18.03.2020)

Die Landesregierung hat mit der Internetseite www.land.nrw/corona eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger geschaffen, um sich über die aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu informieren. Hier werden alle Maßnahmen und Entscheidungen der Landesregierung erläutert, die der Eindämmung des Corona-Virus dienen. 

Ab Montag, den 16. März 2020 zunächst bis zum 19. April 2020: Betretungsverbot in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung (Elternanschreiben in Englisch, Rumänisch, Polnisch und Bulgarisch) (Stand 17.03.2020)

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Mütter, sehr geehrte Väter, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

die Landesregierung hat wegen des sich ausbreitenden Coronavirus beschlossen, dass ab Montag, den 16. März 2020 Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtung oder „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“ (Brückenprojekte) betreten dürfen.  

Ausgenommen davon sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte bzw. Betreuungsperson eine unentbehrliche Schlüsselfunktion einnehmen und keine eigene Kinderbetreuung gewährleisten können. Weitere Informationen dazu finden Sie in dem Schreiben „Information für Eltern zum Nachweis einer Notbetreuung“. 

In Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege kommt es zu zahlreichen Kontakten zwischen den Kindern und dem Betreuungspersonal. Nach den bisherigen Erkenntnissen erkranken Kinder zwar nicht schwer an COVID-19. Sie können jedoch ebenso wie Erwachsene, ohne Symptome zu zeigen, Überträger des SARS-CoV-2 sein. Kinder sind zugleich besonders schutzbedürftig. Dabei ist die Übertragungsgefahr bei Kindern besonders hoch, da kindliches Verhalten regelmäßig einen spontanen engen körperlichen Kontakt der Kinder untereinander mit sich bringt. Das Einhalten disziplinierter Hygieneetiketten (siehe Schreiben der BzgA „Virusinfektion-Hygiene schützt!“) ist zudem abhängig vom Alter und der Möglichkeit zur Übernahme von (Eigen-)Verantwortung und bedarf daher bei Kindern noch einer entwicklungsangemessenen Unterstützung durch Erwachsene. 

Diese Unterstützung kann in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege mit einer Vielzahl an betreuten Kindern seitens der Betreuungspersonen nicht immer ununterbrochen sichergestellt werden. Damit steigt die Gefahr, dass sich Infektionen innerhalb der Einrichtung verbreiten und diese nach Hause in die Familien getragen werden. Aus diesen Gründen ist nach Abwägung aller Umstände eine allgemeingültige Anordnung erforderlich, um die Verbreitung der Infektion zu verhindern. 

Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen - Schreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (Stand 15.03.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

das MKFFI möchte Sie nachfolgend über die Umsetzung des Erlasses zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen informieren. Ab Montag, den 16.03.2020 bis 19.04.2020, gilt ein Betretungsverbot für Kinder und Eltern in den o.g. Einrichtungen und in der Kindertagespflege. Oberste Priorität hat nun, dass die Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen, die von dem Betretungsverbot ausgenommen sind, ab Montag, den 16.03.2020, sichergestellt ist.
 

Schlüsselpersonen sind: Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der 2 Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.
 

Diese Schlüsselpersonen dürfen ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie alleinerziehend sind oder beide Elternteile
Schlüsselpersonen sind. Kinder dürfen nicht gebracht werden, wenn sie Krankheitssymptome aufweisen, wissentlich in Kontakt zu infizierten Personen stehen, es sei denn seit, dass seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen, sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) es sei denn, dass 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht.
 

Um die Betreuung ab Montag, den 16.03.2020, sicherzustellen, gilt Folgendes:
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Einrichtungen öffnen ab Montag, den 16.03.2020, bzw. wenn der 16.03.2020 kein regulärer Öffnungstag ist, am nächsten regulären Betreuungstag, zunächst und bis auf Weiteres mit der regulären Personalbesetzung. [...]
Bis Mittwoch, den 18.03.2020, soll eine Bescheinigung vom Arbeitgeber beigebracht werden, dass es sich um Schlüsselpersonen handelt. Ein Muster wird schnellstmöglich zur Verfügung gestellt. Sofern Kinder ab Montag keine Betreuung mehr aufsuchen dürfen, bitten wir die Eltern dringend darum, Ihre Kinder nicht durch Menschen betreuen zu lassen, die nach dem Robert-Koch-Institut als besonders gefährdete Personen gelten, also insbesondere lebensältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Über arbeitsrechtliche und weitere finanzielle Aspekte, die sich in der Folge ergeben können, wird gesondert öffentlich informiert. Wir klären aktuell zudem weitere Fragestellungen und werden hierüber im weiteren Verlauf informieren. Bitte schauen Sie auch regelmäßig auf die Informationsseiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de).
 

Bitte teilen Sie dieses Informationsschreiben und die offiziellen Informationen
zur Kindertagesbetreuung folgender Accounts:
www.facebook.com/ChancenNRW
twitter.com/ChancenNRW
www.instagram.com/chancen_nrw/
www.youtube.com/channel/UCkSkvcG6LFZYqmx0rsg58IQ

Über diese Regelungen hinaus sind auch weiterhin die örtlichen Ordnungsbehörden und Gesundheitsämter zuständig für Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz. Wir bitten Sie um Verständnis für diese notwendigen Schritte und um einen allseits verantwortungsvollen Umgang mit den Regelungen zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen.


Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Information für Eltern zum Nachweis einer Notbetreuung (Stand 14.03.2020)

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW wird in der Zeit vom 16.03.2020 bis zum 19.04.2020 lediglich eine Notbetreuung in den Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren für Eltern in einer Schlüsselfunktion anbieten, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dienen.

Personen in Schlüsselfunktion sind Angehörige von Berufsgruppen,

  • die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsvorsorge und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz),
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, öffentliche Personennahverkehr),
  • der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung

dienen.

Jedoch gilt Folgendes: Eine Betreuung erfolgt nur, sofern eine private Betreuung insbesondere durch Familienangehörige oder die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsgestaltung (bspw. Homeoffice) nicht gewährleistet werden kann.

Diese Maßnahmen sind zum Schutz der Bevölkerung dringend erforderlich!

Wir fordern Sie auf, dies gewissenhaft zu bewerten.

Wir bitten Sie, den Nachweis der Unentbehrlichkeit bis zum 17.03.2020 einzureichen, sofern Sie eine Notbetreuung in Anspruch nehmen möchten. Den Vordruck erhalten Sie ab 16.03.2020 in Ihrer Tageseinrichtung für Kinder oder nachfolgend zum Download.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Schließung der Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren ab 16.03.2020

Die Landesregierung hat heute (13.03.2020) wegen des sich ausbreitenden Coronavirus beschlossen, dass ab Montag, den 16.03.2020 Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Tageseinrichtungen für Kinder, Familienzentren, o.ä. betreten dürfen. Dieses gilt landesweit und somit auch für alle Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren in der Trägerschaft der Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid.
Eltern haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Betreuungsangebote nicht nutzen. Die Kinder sollten auch nicht von Personen betreut werden, die nach RKI als besonders gefährdet gelten, insbesondere gehören hierzu Vorerkrankte und Lebensältere.

Zum Betretungs-und Betreuungsverbot wird es für Kinder, deren Eltern schriftlich per Arbeitsvertrag nachweisen, dass sie in kritischen Infrastrukturen arbeiten, Ausnahmen geben. Hierzu gehören u.a.:

  • Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln,
  • für Eltern, die in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeiten.

Details werden zeitnah mit den Trägern der Gelsenkirchener Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren abgestimmt. Nähere Informationen zum weiteren Vorgehen der Kindergartengemeinschaft erhalten Sie über diese Seite.

Kindergartengemeinschaft

Herzlich willkommen auf den Seiten der Kindergartengemeinschaft des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid. Die Kindergartengemeinschaft wurde von allen Kirchengemeinden im Kirchenkreis im Sommer 2008 gegründet. 26 von 28 evangelische Tageseinrichtungen für Kinder gingen gemeinsam an den Start. In allen evangelischen Kindertagesstätten sichert die Kindergartengemeinschaft eine kontinuierliche Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder. Die engagierten pädagogischen Fachkräfte geben allen Kindern gleiche Bildungschancen in einer Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit. Sie sind den Kindern verlässliche Begleiter in der Entwicklung von Selbstständigkeit, Autonomie und Wissenserweiterung. So können die Kinder im Rahmen ihrer Selbstbildungsprozesse ein positives Selbstbild aufbauen. Derzeit betreibt die Kindergartengemeinschaft 16 Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren in Gelsenkirchen und Wattenscheid.