Perfekt passender Ort für offenes Arbeiten
Veranstaltungsort war die Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck, deren offene Architektur sich als ideal für das flexible Format eines Barcamps erwies. Von Beginn an waren die Teilnehmenden eingeladen, selbst Themen einzubringen: Auf Session-Karten boten sie eigene Ideen und Fragestellungen an, die anschließend in 45‑minütigen Arbeitsphasen diskutiert wurden. Wer wollte, konnte zwischendurch ins Plenum zurückkehren, um Eindrücke auszutauschen oder neue Sessions auszuwählen.
Grußwort der Präses und thematische Schwerpunkte
Eröffnet wurde das Barcamp im Plenum mit einem Grußwort der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie gab einen Ausblick auf die drei inhaltlichen Säulen, die die neue Kirchenkreiskonzeption tragen sollen:
- Diakonie und gesellschaftliche Verantwortung
- Kirchenmusik und Gottesdienst
- Kinder, Jugend und Familie
Ziel sei es, in Zukunft sowohl personell als auch finanziell auskömmlich und nachhaltig zu arbeiten. Zudem sollen Angebote stärker auf die spezifischen Bedarfe der beiden Städte im Kirchenkreis zugeschnitten sein.
Einführung im Zwiegespräch
Superintendent Heiner Montanus führte gemeinsam mit Juli Pfeiffer, Leiterin der Stabsstelle für Kommunikation, im lockeren Dialog in die Thematik des Tages ein. Beide machten deutlich, dass der Gestaltungsprozess der Konzeption nur gelingen könne, wenn möglichst viele Perspektiven zusammenkämen – genau dafür biete das Barcamp-Format den idealen Rahmen.
Dafür machten sich die Beteiligten stark
Die Sessions deckten ein breites Spektrum an Themen ab – von Ehrenamtskirche, Kirchenmusik und Fundraising bis hin zu effektiver Zusammenarbeit von Diakonie und Gemeinden. Zudem wurden aktuelle Herausforderungen wie Ressourcenknappheit, Digitalisierung und neue Formen der Beteiligung aufgegriffen. Insgesamt spannte sich der thematische Bogen von praktischen Arbeitsalltagsfragen bis zu langfristigen Entwicklungs- und Zukunftsperspektiven im Kirchenkreis.
Viel Austausch – und ein geistlicher Abschluss
Den Abschluss des Tages bildete eine kurze Andacht mit Abendmahl, die den gemeinsamen Austausch spirituell abrundete. Die Stimmung unter den Teilnehmenden war überaus positiv: Viele zeigten sich begeistert vom offenen Format, dem kreativen Miteinander und den vielen neuen Impulsen, die nun in die Weiterarbeit an der Kirchenkreiskonzeption einfließen werden.
JP




