Unter dem Leitmotiv der „inneren Landkarte“ erkundeten sie persönliche Erfahrungen, Hoffnungen und Visionen. Die Ergebnisse spiegeln sich in den Aussagen der Teilnehmenden wider, die zeigen, wie vielfältig die Wege sind, auf denen Gemeinde lebendig bleiben und sich weiterentwickeln kann.
Unterwegs auf der „inneren Landkarte“
„Nach dem ersten Sondieren der Landkarte war für mich schnell klar: die Orte keine Ahnung, Abwägen und Zögern im Gebiet der Ungewissheit beschreiben meinen Gemütszustand rund um die Arbeit im Presbyterium sehr treffend. Der Blick auf die Randgebiete der Ungewissheit erschreckt mich, bewege ich mich tatsächlich auf Ausweichen, Panik und Gefahr zu? Der Austausch mit meinen Gruppenmitgliedern öffnet mir die Augen für die Gebiete, die auch noch in der Nähe sind und die ich noch gar nicht wahrgenommen habe, nämlich Ahnung, Hoffnung, Offenheit und Hilfe. Mir wird klar, wenn ich meinen Blick über die nächste Bergkuppe, das nächsteTal hinaus lenke, kann ich weiter gehen. Ich bin nicht allein auf dem Weg, andere Menschen, mit denen ich mich austauschen kann, sind zusammen mit mir unterwegs und Gott begleitet uns. Das gibt mir Zuversicht.“
„Toll, eine Insel. Klingt nach Urlaub, Erholung, Abenteuer. Was hat das mit meiner Arbeit als Presbyter zu tun? Ich entdecke die Insel und bewerte die Orte mit meinem aktuellen Gefühl in der Kirchenmitarbeit: Juhu, Kreativität, Abenteuer, Glaube. Passte - früher!. Was ist heute: Vertrackt, Limit, Erschöpfung, der Berg der Arbeit liegt vor mir. Die Freude auf die schöne Aussicht, auf Erfolg, Belohnung, Ruhm nahe, aber wie komme ich über den Berg? Kirchen schließen, Gemeindezentrum schließen, Zusammenführungen, Kooperationsräume? Warum tue ich mir das alles an? Weil ich auf Gott vertraue und hoffe, ein wenig für meine Gemeinde beizutragen, dass wir alle eines Tages die Fähre zur Insel der Sicherheit buchen können, um dort Pellkartoffeln genießen zu können.“
– zwei Zitate der Teilnehmenden




