Wieso sind 5 zwei mehr als 3?

Projekt mit Lernspielen im Kindergarten Arche Noah

Kinder als Lehrer: Die zukünftigen I-Dötze brachten den Eltern ihr Lieblingsspiel bei. Kindergartenleiterin Jutta Boden (links) gab bei Bedarf kleine Hilfen. FOTO: CORNELIA FISCHER

Kinder als Lehrer: Die zukünftigen I-Dötze brachten den Eltern ihr Lieblingsspiel bei. Kindergartenleiterin Jutta Boden (links) gab bei Bedarf kleine Hilfen. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Kurz vor den Ferien hatten die Eltern Gelegenheit, nachzuvollziehen, was ihre Kinder in den letzten Monaten spielend gelernt haben. Ausgerechnet Mathematik stand auf dem Programm, als die Kinder den Eltern ihr Lieblingsspiel zeigten und es gemeinsam mit ihnen spielten.

Der Evangelische Kindergarten Arche Noah nimmt an dem Mathematikprojekt „Remind“ teil. Damit soll der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule gestaltet werden. Die zukünftigen Erstklässler der Gemeinschaftsgrundschule Im Brömm haben drei mathematische Lernspiele kennen gelernt. Mit einfachen, strukturierten Spielmaterialien konnten sie erste Zahlenbeziehungen entdecken und erkunden. Nach der Einschulung werden sie die Spiele im Mathematikunterricht wieder finden. Nach den Herbstferien geht es noch einen Schritt weiter: die Vorerfahrungen aus den Spielen werden aufgegriffen und in einen größeren Zahlenraum gestellt.

„Remind“ (= Relationen und mathematisches Verständnis im Übergang von der Kita in die Grundschule) ist ein Projekt des Instituts für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts (IEEM) an der Technischen Universität Dortmund.

Dorothea Tubach vom IEEM hat die Spiel- und Lerneinheiten in der Arche Noah intensiv begleitet: „Dabei entstanden richtige ‚mathematische Gespräche‘ zwischen Kindern und Erzieherin“, berichtete sie. Etwa beim Lernspiel „Wer hat mehr?“ fragten die Kinder erst einmal: „Wie kann ich sehen, dass 5 zwei mehr sind als 3?“ Tubach erklärte weiter: „Zentral ist dabei nicht das Ergebnis. Im Vordergrund steht der Prozess: Die Kinder beschäftigen sich mit den Materialien, entwickeln verschiedene Sichtweisen und tauschen sich darüber aus.“

Beim Elternnachmittag informierten Dorothea Tubach und Kindergartenleiterin Jutta Boden über die verschiedenen Spiele und die damit verbundene Praxiserfahrung und gaben einen Ausblick auf die Weiterarbeit in der Schule.

„Die Eltern konnten dabei Verknüfungen herstellen“, schilderte Jutta Boden, „und verstehen, warum die Kinder in letzter Zeit zu Hause neue Fragen gestellt hatten, Fragen nach Zahlen und ihrem Verhältnis zueinander.“ Das gemeinsame Spielen habe viel Spaß gemacht: „Die Eltern hatten hinterher ebenso rote Wangen wie die Kinder.“

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