Wenn Gott zu einem Menschen steht …

Buer-Beckhausen segnete Minikonfirmanden

Teen-Chor und Minikonfirmanden haben auch gemeinsam gesungen. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Der Segen gehört zum Gottesdienst. In der Regel wird er gegen Ende erteilt. Doch auch ein ganzer Gottesdienst kann unter dem Thema „Segen“ stehen. So geschehen am Sonntag, 1. Juni, in der Christus-Kirche in Buer-Beckhausen. Die 39 „Mini-Konfirmanden“ der Evangelischen Kirchengemeinde haben hier den Abschluss des ersten Unterrichtsjahres gefeiert. Im Zentrum stand die Geschichte Abrahams, die sich in dem Versprechen Gottes an ihn verdichtet: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“.

Der Teen-Chor unter Leitung von Kantorin Christina Wienroth und einige Sprecherinnen führten das Kindermusical „Zähl’ die Sterne“ auf. „In dem Musical geht es darum, was es heißt, wenn Gott zu einem Menschen steht“, sagte Wienroth. So beschreibt es Abraham als einen Menschen, der sich von Gott aufgefordert auf eine lange und mühsame Reise begab. „Zieh in das Land, das ich dir zeige. Denn ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein für alle, die dir folgen, für Groß und Klein“, sang der Teen-Chor. Die Gottesdienstgemeinde hörte im Folgenden von einem mutigen Abraham und seinem verlässlichen Gott. Am Ende der musikalischen Geschichte sang der Teen-Chor bekenntnishaft: „Diesen Glauben möcht’ ich haben, Glauben so wie Abraham.“

Pfarrerin Andrea Rylke-Voigt richtete sich in ihrer Ansprache an die Mini-Konfirmanden: „Von Abraham könnt ihr lernen, auf eurem Weg einen langen Atem zu haben und die unerschütterliche Gewissheit, dass Gott es gut machen wird. Wir segnen euch, damit ihr wisst, dass Gott bei euch ist.“

Die feierliche Einsegnung bildete den Höhepunkt des Gottesdienstes. Pfarrerin Rylke-Voigt bat die Mini-Konfirmanden in den Altarraum, um jeden und jede persönlich zu segnen. Helferinnen überreichten den Kindern dann ein Holzkreuz und ein Gedenkschein mit einem Bild von Abraham, der zum Sternenhimmel schaut.

Das erste Jahr des Konfirmandenunterrichts wird in Buer-Beckhausen, wie in vielen anderen Gemeinden auch, vorgezogen. Parallel zum dritten Schulbesuchsjahr treffen sich die „Mini-Konfirmanden“ in der Regel einmal monatlich, um über Themen wie Kirche, Taufe und Abendmahl nachzudenken. „Das Modell wird von vielen gut angenommen. Auch der Kontakt zu den Eltern gelingt gut, weil sie ihre Kinder in der Regel zu den gemeindlichen Veranstaltungen begleiten“, beschreibt Rylke-Voigt ihre durchgehend positiven Erfahrungen. Das zweite Jahr findet dann ein paar Jahre später wie gewohnt statt und endet mit der Konfirmation. DB

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