Wechsel in die Altenheimseelsorge

Christoph Funke beendete seinen Dienst als Gemeindepfarrer

Christoph Funke FOTO: PETER SPELSBERG

GELSENKIRCHEN – Ein Hauch von Wehmut war zu spüren, als sich am 17. Juni in der Erler Dreifaltigkeitskirche zu einem festlich gestalteten Gottesdienst traf. Zu Feiern gab es wirklich nichts, denn Pfarrer Christoph Funke wurde nach einer gut 27-jährigen Tätigkeit in der Gemeinde aus „seiner“ Pfarrstelle in einen anderen Dienst verabschiedet. In Zukunft wird er im Auftrag der Landeskirche für die Altenheimseelsorge im nordöstlichen Stadtbereich Gelsenkirchens zuständig sein. Der Grund für diesen Wechsel liegt in den fast dramatisch zu nennenden sinkenden Gemeindegliederzahlen. Und von diesem Problem ist natürlich nicht nur die Gemeinde in Erle betroffen. „Es werden eben zu wenig evangelische Kinder geboren“, brachte es Pfarrer Stefan Benecke in seiner Begrüßung auf den Punkt. Gab es vor einigen Jahren in der Gemeinde noch fast 17.000 evangelische Menschen, die von fünf Pfarrern versorgt wurden, so sind es heute nur noch knapp über 7.000. Das ist natürlich für vier Pfarrstellen eine zu geringe Zahl, und so musste die Kirchengemeinde eine Pfarrstelle aufgeben. Pfarrer Funke erklärte sich bereit, in einen anderen Dienst zu wechseln, da ihm die seelsorgerliche Betreuung alter Menschen ohnehin sehr am Herzen liegt.

„Gottes Zusage seiner Treue und Fürsorge ist zum Glück nicht von den Finanzen und Einkünften abhängig. Er schenkt uns seine Liebe völlig kostenlos und ohne jede Vorleistung“, unterstrich Pfarrer Funke noch einmal in seiner letzten Predigt als Erler Seelsorger. Welche Wertschätzung er gerade in der Verkündigung der froh machenden Botschaft erfuhr, wurde in manchen Grußworten deutlich, die in einer kleinen Nachfeier an den scheidenden Gemeindepfarrer gerichtet wurden. Als ein gern gehörter Prediger wird er mit Sicherheit den Erlern fehlen. WE

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