Vom Ruhrgebiet nach Tansania und zurück

Pfarrer Gerd Scheier feierte Ordinationsjubiläum

Auf dem alten Pressefoto von der Ordination ist Pfarrer Scheier (Bildmitte) zusammen mit seiner Frau Henny zu sehen. Synodalassessor Fronemann ist auf dem Foto der Zweite von rechts. Beim Betrachten des Bildes stellte der Jubilar übrigens fest, dass seine dort abgebildeten Kollegen bereits alle verstorben sind. 40 Jahre sind eben doch eine lange Zeit. FOTO: ARCHIV

GELSENKIRCHEN – Ein „alter Erler“ konnte am 1. Juni sein 40-jähriges Ordinationsjubiläum begehen: Pfarrer Gerd Scheier, der heute in Bad Honnef lebt und in der Zeit von 1977 bis 2001 an der Erler Dreifaltigkeitskirche tätig war. Zuvor arbeitete der Theologe sieben Jahre im ostafrikanischen Staat Tansania und bildete an der Bibelschule in Kidugala einheimische Pastoren und Evangelisten für den Gemeindedienst aus.

Gerd Scheier ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets. 1943 wurde er in Wanne-Eickel geboren. Seine theologische Ausbildung begann er zunächst im Missionshaus an der freikirchlichen Bibelschule in Wiedenest bei Köln, bevor er 1965 zum damaligen Seminar für Katechetik und Gemeindedienst nach Bochum wechselte. Diese Ausbildungsstätte ist heute ein Teil der Evangelischen Fachhochschule. Nach dem Examen dort studierte er noch an der Missionsakademie Hamburg und absolvierte einen intensiven Sprachkurs in England. Vor seiner Ausreise nach Ostafrika wurde er durch den damaligen Synodalassessor des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, Pfarrer Walter Fronemann aus Buer, in der Höntroper Versöhnungskirche ordiniert.

Nach seiner Zeit in Afrika zog es Gerd Scheier wieder zurück ins Ruhrgebiet und er übernahm in Erle die Nachfolge von Pfarrer Werner Karg an der Dreifaltigkeitskirche, wo er 14 Jahre als Seelsorger arbeitete. WE