Trinity Brass schafft musikalische Wohlfühloase

Umjubeltes Serenadenkonzert in der Dreifaltigkeitskirche in Erle

Die Musikerinnen und Musiker der Trinity Brass Band boten den Besucherinnen und Besuchern der Dreifaltigkeitskirche eine kleine musikalische Wohlfühloase.

Ingmar Stiller bot zwischen den Gassenhauern des Abends romantische Klaviermusik von Robert Schumann und Ludwig van Beeethoven.

Vollbesetzte Kirche, stimmgewaltiges Mitsingen: Das 26. Serenadenkonzert in der Dreifaltigkeitskirche war ein voller Erfolg

Vollbesetzte Kirche, fröhliche Stimmung, das triste Herbstwetter blieb einfach mal draußen vor der Tür. Der Evangelische Bläser- und Posaunenchor Gelsenkirchen-Erle hat alles gegeben. Volkslieder, Gassenhauer und einige moderne Musiktitel standen auf dem Programm des 26. Serenadenkonzerts, zu dem bei freiem Eintritt in die Dreifaltigkeitskirche an der Cranger Straße eingeladen wurde. Und viele, sehr viele sind dieser Einladung gern gefolgt.

Am Eingang gab es Liedtextzettel, für all die, die sich vielleicht nicht an alle Strophen etwa der Caprifischer oder des schönen alten Volkslieds „Im Wald und auf der Heide“ erinnern konnten.

Doch bevor zum fröhlichen Mitsingen aufgefordert wurde, ließ Gastmusiker Ingmar Morten Stiller die Kirchenorgel erklingen. Stiller, der als Organist und Chorleiter in der Evangelischen Kirchengemeinde Wattenscheid tätig ist, eröffnete den Konzertabend mit der Eurovisionshymne, dem Präludium aus dem Te Deum von Marc-Antoine Charpentier, gespielt an der Schuke-Orgel der Dreifaltigkeitskirche.

„Ich hoffe, sie haben alle ordentlich Lust mitzusingen“, wünschte sich der musikalische Leiter der Trinity Brass Band, Hans-Günter Nowotka. Ja, das hatten sie! Dem Orgeleinstieg folgte sodann das „Land der dunklen Wälder“. Hier blieb die Stimmgewalt der Besucher noch etwas zurückhaltend, doch nicht mehr lange!

„Ich schieß den Hirsch im wilden Forst,/ im tiefen Wald das Reh,/ Den Adler auf der Klippe Horst,/ die Ente auf dem See“ – bei diesem Waidmannsheil-Marschlied stimmten dann fast alle mit kräftiger Stimme ein. Die naturgemäß eher älteren Besucher genossen das Mitsingkonzert ganz offensichtlich.

Und als es dann musikalisch gar nach Italien ging, riss es beinah jede/n Zuhörer/in komplett mit. „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“, das Lied kannte hier beim Serenadenkonzert wohl jeder. Es wurde kräftig und textsicher mitgesungen.

Die aktuellen Sorgen in diesen stürmischen Zeiten blieben einfach mal außen vor. Eine kleine Wohlfühlpause, so haben wohl viele Besucher dieses Konzert empfunden. Kräftiges Mitsingen bei ebensolch kräftiger musikalischer Unterstützung durch die Trinity Brass Band. Und nach jedem Musikstück gabs reichlich Applaus vom rundum begeisterten Publikum.

Gastorganist Stiller verließ zwischenzeitlich die Orgelempore und demonstrierte gemeinsam mit dem Bläserkreis im Altarraum sein Können und auch solo am Klavier. Zum Vergnügen der Zuhörer bot er Robert Schumanns „Träumerei“. Tosender Beifall, so die Antwort.

Als Überraschung zum Schluss gab der Posaunenchor dann Demis Roussos „Good bye my love, good bye“ zum Besten. Herzlicher Applaus nach jedem einzelnen Stück und ganz besonders am Ende dieses 26. Serenadenkonzerts.   

 

Text: Frauke Haardt-Radzik

Fotos: Cornelia Fischer

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