Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen
und das Leben und ein unvergängliches Wesen
ans Licht gebracht durch das Evangelium.
2. Timotheus 1, 10
Die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Buer
und der Evangelische Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid
trauern um
Pfarrer i.R. Johannes Fronemann
30.8.1947 - 23.3.2011
Nach seinem Vikariat in Gelsenkirchen-Hüllen war Johannes Fronemann von 1975 bis 2001 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Buer. Für den Kirchenkreis hat er im Kreissynodalvorstand Verantwortung übernommen, einige Jahre lang als Synodalassessor. Die Friedensarbeit lag ihm ebenso am Herzen wie der christlich-jüdische Dialog. Er beriet Kriegsdienstverweigerer, leitete den Synodalen Ausschuss für den Sozialen Friedensdienst und war maßgeblich am Aufbau der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit beteiligt.
Johannes Fronemann liebte die Musik. Er wandte sich den Menschen aufmerksam zu. Seine besondere Gabe bestand darin, eine Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens zu schaffen. Viele Menschen haben von den Begegnungen mit ihm profitiert. Gemeindeglieder und Mitarbeitende in Buer sehen in großer Dankbarkeit auf seinen Dienst und die gemeinsame Arbeit zurück.
2001 zwang ihn eine schwere Erkrankung, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Er lebte in Rorup bei Dülmen und hatte noch einige gesunde Jahre voller Unternehmungslust, bevor die Krankheit wieder ausbrach.
Mit seiner Frau Karin und seinen drei Kindern trauern wir um Johannes Fronemann und suchen Trost in der Gewissheit, die ihn selbst getragen hat: „Wir feiern Ostern den Sieg des Lebens über den Tod“ schrieb er 2001 in einem Brief an sein Presbyterium.
Für den Evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid
Rüdiger Höcker, Superintendent
Für die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Buer
Pfarrer Klaus Venjakob, Vorsitzender des Presbyteriums

