Teilen, damit es anderen besser geht

Das Wichernhaus hat Geld für bedürftige Kinder gesammelt

Wichernhaus-Bewohner und -Mitarbeitende überreichten eine Spende in Höhe von 420 Euro für die „Initiative Pausenbrot“ an das engagierte Team der Gelsenkirchener Tafel. FOTO: WICHERNHAUS

Wichernhaus-Bewohner und -Mitarbeitende überreichten eine Spende in Höhe von 420 Euro für die „Initiative Pausenbrot“ an das engagierte Team der Gelsenkirchener Tafel. FOTO: WICHERNHAUS

GELSENKIRCHEN –  Eine Spende für die „Initiative Pausenbrot“ überreichten Mitarbeitende und Bewohner des Wichernhauses an die Mitarbeitenden der Tafel Gelsenkirchen-Buer. Während der Weihnachtsfeier und als Kollekte des Weihnachtsgottesdienstes wurden die Spendengelder gesammelt. Wichernhausbewohner Hans-Karl Glatthaar überreichte den Umschlag an Helga Kuzmierz, 2. Vorsitzende der Gelsenkirchener Tafel. „Im Wichernhaus ist es gute Tradition, zur Weihnachtszeit an Gelsenkirchener Projekte zu spenden“, erläutert der Einrichtungsleiter Stefan Paßfeld. „Der Bewohner-Beirat hat selbständig beschlossen, für bedürftige Kinder zu spenden. Die ‚Initiative Pausenbrote‘ der Tafel fanden unsere Bewohner deshalb wichtig, weil sie selbst Werkstattbrote mitbekommen und daher um die Bedeutung solch einer Mahlzeit wissen.“

Die „Initiative Pausenbrot“ des Vereins Gelsenkirchener Tafel verteilt seit 2008 jede Woche ca. 2.500 Brote zusammen mit Obst oder Gemüse an mehrere Grund- und Förderschulen. Dabei wird die Bedürftigkeit der Kinder nicht hinterfragt. Hartwig Szymicek, Geschäftsführer der Gelsenkirchener Tafel, freut sich über die Wichernhaus-Spende. Er weiß, es liegt nicht nur am Lebensmittelmangel, dass Kinder kein Pausenbrot mit in die Schule bekommen. Oft liegt es auch an der Gleichgültigkeit oder Nachlässigkeit der Eltern. „Es ist eine traurige Tatsache, dass in manchen Schulen bis zu 40 Prozent der Kinder kein Pausenbrot dabei haben. Manche haben noch nicht einmal zu Hause gefrühstückt. Und Kinder, die 16 Stunden und mehr nichts gegessen haben, können kaum unterrichtet werden.“

In der diakonischen Einrichtung Wichernhaus werden den Bewohnern auch Haltung und Werte vermittelt. „Unsere Bewohner bekommen 80 Euro Taschengeld. Wenn sie davon 2 Euro spenden, dann ist das viel für sie“, betont Paßfeld. „Ich finde es sehr beachtlich, das es geistig behinderten Menschen wichtig ist, zu teilen, damit es anderen besser geht.“

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