Sieben Wochen ohne Plastik

Erwachsenenbildung und Agenda-Büro laden zu einem Experiment in der Fastenzeit ein

Heidi Wiesner (Evangelische Erwachsenenbildung); Anna Konrad (Leiterin des aGEnda 21-Büros) und Kursleiterin Ina Clever (von links) freuen sich auf Teilnehmer*innen, die sieben Wochen lang den eigenen Plastikverbrauch überprüfen und reduzieren wollen. FOTO: FRAUKE HAARDT-RADZIK

Heidi Wiesner (Evangelische Erwachsenenbildung); Anna Konrad (Leiterin des aGEnda 21-Büros) und Kursleiterin Ina Clever (von links) freuen sich auf Teilnehmer*innen, die sieben Wochen lang den eigenen Plastikverbrauch überprüfen und reduzieren wollen. FOTO: FRAUKE HAARDT-RADZIK

GELSENKIRCHEN – Rund zwölf Millionen Tonnen Plastik werden in Deutschland Jahr für Jahr verbraucht, eine gigantische Zahl mit weitreichenden Folgen für Natur und Umwelt.

Doch was kann ich als einzelner Mensch daran schon groß ändern? Eingeschliffene Alltagsgewohnheiten halten uns häufig davon ab, mal neue, ungewohnte Wege zu beschreiten und damit auch mal Verhaltensänderungen auszuprobieren.

Global denken – lokal handeln, nach diesem Motto des Agenda 21- Gedankens wird nun pünktlich zu Beginn der diesjährigen Fastenzeit in Gelsenkirchen ein Projekt gestartet, um dem überbordenden Plastikmüll in der Stadt etwas entgegen zu setzen.


Erste Erfahrung: Ganz schön schwer!

„Worauf warten wir noch?“ fragten sich Anna Konrad, Leiterin des aGEnda 21 – Büros, und Heidi Wiesner von der Evangelischen Erwachsenenbildung und entwickelten gemeinsam mit Inga Clever als Referentin die Idee dieses besonderen Projekts. „Die Fastenzeit lädt uns in besonderer Weise dazu ein, neue Perspektiven zu entwickeln und unsere Lebensgewohnheiten zu überprüfen“, stellt Heidi Wiesner den christlichen Ansatz dabei heraus. „Es geht uns um das Experiment, herauszufinden, wieviel Plastik ich eigentlich verbrauche und dafür ein Bewusstsein zu schaffen“, fügt Anna Konrad hinzu.

Sieben Wochen lang sind interessierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt nun eingeladen, gemeinsam das eigene Konsumverhalten bewusst wahrzunehmen und zusammen auszuprobieren, weitestgehend auf Plastik zu verzichten. „Das ist nicht einfach! Ganz ohne Plastik zu leben, ist unglaublich schwer“, kann Inga Clever bereits aus eigener Erfahrung feststellen. Als Mitarbeiterin des Agenda – Büros wird sie die sieben Kurstermine, beginnend am Aschermittwoch, leiten.


Kosmetik selbst herstellen

„Zunächst wollen wir ein Bewusstsein schaffen und quasi eine Bestandsaufnahme erstellen. Dann soll gemeinsam nach Alternativen in Gelsenkirchen und einigen Nachbarstädten geguckt werden. Wo gibt es bereits Unverpacktläden, wie kann ich plastikfreies Essen einkaufen?“ Clever plant auch, Experten zu bestimmten Themen einzuladen und sie wird einen Workshop zum Herstellen eigener Kosmetikprodukte anbieten.

Beginnend am 26. 2. (Aschermittwoch) treffen sich Interessierte jeweils mittwochabends von 18.30 bis 20 Uhr in der Fastenzeit im aGEnda 21-Büro, Von-Oven-Straße 19, in Gelsenkirchen-Mitte. Vorherige Anmeldung bei der Evangelischen Erwachsenenbildung unter 0209/ 1798 – 109 oder per Mail unter ge-kk-erw@kk-ekvw.de ist erforderlich. Die Akteure hoffen auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Generationen.

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