Orgelmusik hautnah erleben

Beim ‚AusKlang’ gab es diesmal Wassermusik

Zum ‚AusKlang’ gibt es im Vorraum der Empore Zeit zum Verweilen und Plaudern. PHOTO: CORNELIA FISCHER

Zum ‚AusKlang’ gibt es im Vorraum der Empore Zeit zum Verweilen und Plaudern. PHOTO: CORNELIA FISCHER

Händel (in der Mitte) mit Georg I. während der Bootsfahrt auf der Themse. Links im Hintergrund die Musikanten auf einem weiteren Boot. Gemälde von Edouard Jean Conrad Hamman (1819-1888)/ Foto: Wikipedia

Händel (in der Mitte) mit Georg I. während der Bootsfahrt auf der Themse. Links im Hintergrund die Musikanten auf einem weiteren Boot. Gemälde von Edouard Jean Conrad Hamman (1819-1888)/ Foto: Wikipedia

GELSENKIRCHEN – Eine kleine, aber sehr feine Konzertreihe gibt es in der Evangelischen Kirche Rotthausen. Am letzten Samstag im Monat gibt es hier 30 Minuten Orgelmusik hautnah. Denn die Gäste sitzen auf der Empore – und haben von dort aus den besten Blick auf die gegenüberliegende Seifert-Orgel. Auch akustisch ist diese Nähe ein besonderes Erlebnis. Fleißige Hände haben Kaffee und Gebäck an liebevoll gedeckten Stehtischen vorbereitet, so dass auch Zeit zum Verweilen und Plaudern bleibt.

Den letzten ‚AusKlang’ vor dem Sommerferien hat am 24. Juni Kantor Jens-Martin Ludwig gestaltet. Er spielte Werke von Georg Friedrich Händel (1685-1759), die in einer Kirche selten zu hören sind. Mit dabei waren Stücke aus der „Wassermusik“ – so genannt, weil mindestens die zweite Suite auf einer Lustfahrt des englischen Königs Georg I am 17.7.1717 (also vor 300 Jahren) auf der Themse gespielt wurde. Das Orchester fuhr auf eigenen Booten hinter der königlichen Barke her.

Außerdem gab es die ‚Ankunft der Königin von Saba’ aus dem Oratorium ‚Solomon’, ein Menuett aus der Oper ‚Berenice’ und ein Largo aus der Oper ‚Xerxes’.

Weiter geht es mit der Orgelkonzertreihe ‚AusKlang’ nach den Sommerferien am Samstag, 30. September. Jens-Martin Ludwig, Roland Sturm und Gäste spielen abwechselnd ab 17 Uhr. Bereits um 16.30 Uhr ist die Rotthauser Kirche geöffnet. Vor dem Programm gibt der jeweilige Interpret eine kleine Einführung. Der Eintritt ist frei.

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