Mit Schuhgröße 320 gegen Billigproduktion

Kirchliche Gruppen prangerten Arbeitsbedingungen in so genannten Billiglohnländern an

„Adi lass das“ unter diesem Motto demonstrierten kirchliche Gruppen auf der Maikundgebung in Gelsenkirchen gegen Textilproduktion in so genannten Billiglohnländern. FOTO: CORNELIA FISCHER

 

GELSENKIRCHEN – Das Industrie- und Sozialpfarramt (ISPA) des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, die „Kampagne für Saubere Kleidung“ und die Gelsenkirchener Hartz IV-Selbsthilfegruppe haben sich am 1. Mai an der Demonstration zum Tag der Arbeit in Gelsenkirchen beteiligt. Mit einem überdimensionalen Turnschuh prangerten die Demonstrierenden die Verlagerung der Textilproduktion in Billiglohnländer an.

„Adi lass das“ prangte in großen Lettern auf dem Schuh, um im Jahr der Fußballweltmeisterschaft daran zu erinnern, dass gerade auch Sportbekleidung zu einem Großteil in Ländern produziert wird, wo „Arbeitsschutz“, „geregelte Arbeitszeit“ oder „Mindestlohn“ Fremdworte sind. „Außerdem gibt es zwischen der so genannten Globalisierung und dem Wegfall von Arbeitsplätzen in Deutschland einen Zusammenhang“, erläuterte Sozialpfarrer Dieter Heisig die Aktion. „Man muss nur sehen, wie viele Arbeitsplätze in den letzten Jahren gerade in der deutschen Textilindustrie verloren gegangen sind.“ Die Hartz-Betroffenen machten mit Transparenten auf das Los der Arbeitslosen aufmerksam. Das DGB-Motto („Deine Würde ist unser Maßstab“) aufnehmend nannten sie Hartz IV eine „Bürde ohne Würde“. AR

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