Lernen, sich in der Arbeitswelt zurechtzufinden

Das Industrie- und Sozialpfarramt des Kirchenkreises bereitet Jugendliche auf das Berufsleben vor

Patrick Buber führte mit Freiwilligen Vorstellungsgespräche, unter Beobachtung von Klaus Buchholz, Industrie- und Sozialpfarrer Dieter Heisig und Klassenlehrerin Heike Vortmann (von rechts). FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – „Mit Vorbildern lernen“ – unter dieser Überschrift hat der Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid im vergangenen Jahr ein Projekt mit der Jahrgangsstufe 10 der Hauptschule an der Schwalbenstraße in Beckhausen durchgeführt. Sabine Sinagowitz vom Industrie- und Sozialpfarramt hat gestandene Männer und Frauen aus der Region versammelt, die von ihrem persönlichen und beruflichen Werdegang berichten. Sie wollen die Jugendlichen unterstützen bei Strategien zu Stärkung und optimaler Darstellung der eigenen Person. „Die Jugendlichen brauchen Unterstützung, um sich nach ihrem Schulabschluss in der Arbeitswelt zurechtzufinden“, sagte Sinagowitz.

Bis November 2006 arbeiteten die 16- bis 18-jährigen Jugendlichen in verschiedenen Workshops. Sie übten Präzision im sprachlichen Ausdruck mit einem Technikfachmann für Qualitätssicherung. Sie recherchierten im Buchhandel über das Lernen. Sie verbesserten ihre Körperbeherrschung mit einem Fitnesscoach und sie guckten sich den „perfekten Auftritt“ von einem Opernsänger ab.

Im Anschluss an dieses Projekt stand am 29. März ein Bewerbungstraining auf dem Programm. Der Journalist und Historiker Patrick Buber, ehemaliger Zivi vom ISPA, spielte den Chef, während Klaus Buchholz als Beobachter der fingierten Vorstellungsgespräche seine Eindrücke mitteilte. Der ehemalige Chef der Agentur für Arbeit in Gelsenkirchen hatte auf dem Neujahrsempfang der Kirchengemeinde Beckhausen von dem Projekt erfahren und spontan seine Unterstützung angeboten. „Unser Projekt ist das Ergebnis guter Zusammenarbeit von Kirchenkreis, Kirchengemeinde und Schule“, sagte Sinagowitz. AR

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