KontaktLOS neue Kontakte knüpfen

Elfchen schreiben gegen Corona – Blues

Ausnahmsweise durften die Masken für das Foto für einen kleinen Moment abgenommen werden. Von links: Heidi Wiesner, Ev. Erwachsenenbildung des Kirchenkreises, Sabine Sinagowitz, Referat für gesellschaftliche Verantwortung, Dr. Elke Jüngling, Schulreferentin, Angelina Kulina, Ev. Erwachsenenbildung des Kirchenkreises. Fotos: Cornelia Fischer

Ob lustig, poetisch oder nachdenklich, ganz egal, das Elfchen – Projekt der evangelischen Kirche Gelsenkirchen und Wattenscheid setzt auf spontane Mitmachfreude – und hofft auf viele Teilnehmer.

Ein Elfchen ist ein kurzes Gedicht ohne Reim. Es besteht aus 11 Wörtern, verteilt auf fünf Verszeilen. Am Anfang steht die Überschrift, gefolgt von zwei Umschreibungen in der nächsten Zeile, drei weiteren in Zeile drei, vier persönlichen Bemerkungen zum Thema in Zeile vier und zum Abschluss dem Fazit in Zeile fünf.

Und jetzt sollen im Kirchenkreis alle zu Dichtern werden? Nein, nicht nötig, aber gern gesehen! Auf jeden Fall soll jedes Elfchen etwas Gutes bewirken, nämlich den Corona – Müden ein Türchen zu den so lang vermissten Mitmenschen öffnen, indem die Karte mit dem eigenen Elfchen auf den Weg ins Kreiskirchenamt geschickt wird. Und anders als beim Flaschenpostverschicken könnten ganz überraschende Elfchen anderer Teilnehmer zurückgeschickt werden,  von anderen Elfchen – Dichterinnen und Dichtern.

Und das könnte vielleicht so klingen:                                      

Frühling

Sonne scheint

Corona Notbremse adé

Freunde im Freien treffen

Lebendigkeit

„Wir dachten, wir müssen mal was Schönes machen“, sagten sich Sabine Sinagowitz vom Referat für gesellschaftliche Verantwortung, Dr. Elke Jüngling vom Schulreferat und Heidi Wiesner und Angelina Kulina von der Ev. Erwachsenenbildung. Die Idee zum Elfchenlos entstand vor einigen Wochen, als alle irgendwie videomüde waren.

„Man möchte zusammen kommen, aber man darf nicht. Wie können wir Kontakte in kontaktloser Zeit herstellen? Und wie bringen wir Leute zusammen, die sich nicht kennen, Jung und Alt. Kontakte zulassen, sich berühren lassen, aber gefahrenfrei, das wollen wir mit den Elfchen erreichen“, stellt Jüngling die Idee dahinter vor.

„Wer ein Antwort-Elfchen haben möchte, kann auf das KontaktLOS seinen Namen plus Anschrift schreiben. Dann hab ich die Chance, dass jemand Kontakt zu mir aufnimmt“, so Sabine Sinagowitz. „Aber genauso geht auch, die Losnummernzettel an den Seiten abzureißen, bevor man sein Elfchen an das Kreiskirchenamt zurückschickt.

Mitmachen können alle, vom Grundschulkind bis zum Seniorenheimbewohner. Verschiedene Schulen haben die Elfchenvordrucke auch schon erhalten. Ebenso gibt es Lose direkt im Kreiskirchenamt, in der Altstadtkirche und bei der Buchhandlung Junius.

„Es wäre schön, wenn viel zurückkommt und wir irgendwann im Sommer eine Ausstellung durchführen könnten, bei der sich die Elfchen-Schreiber dann auch persönlich begegnen“, wünscht sich Heidi Wiesner. Und Elke Jüngling stellt klar: „Wir wollen von Corona weg, hin zum bunten Leben!“

Und so könnten, das hofft jedenfalls die Ev. Erwachsenenbildung des Kirchenkreises, die sich die Elfchen – Aktion ausgedacht hat, neue, überraschende Kontakte entstehen – und dem Corona – Blues endlich ein Ende bereiten.

Mehr zu dieser Aktion unter heidi.wiesner(at)ekvw.de oder Tel.: 0209 / 589007-130.

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