Jisikie upo nyumbani! - Fühl Dich wie zu Hause!

Zum 25-jährigen Jubiläum der Partnerschaft kamen Gäste aus Morogoro/Tansania

Nach dem Besuch des Evangelischen Seniorenstifts war noch Zeit für einen Herbstspaziergang im Stadtgarten. Von links: Yordan Matandika (Partnerschaftspfarrer in Buer), Caroline Kombe, Norbert Mbwillo, Rachel Msanga und Superintendent Reginald Makule – im rechten Bild zusammen mit Rudi Kress (Vorstandsvorsitzender der Kress-Stiftung, links) und Superintendent Rüdiger Höcker nachdem alle drei eine Vereinbarung unterzeichnet hatten, die Kindern in Morogoro den Besuch der weiterführenden Schule ermöglicht. FOTOS: GERHARD ARNDT

GELSENKIRCHEN – Rachel Msanga vom Partnerschaftsausschuss ist jetzt zum ersten Mal in Deutschland gewesen. Nach zehn Tagen in Gelsenkirchen zog sie ein nüchternes Fazit über den Lebensstandard hier und dort. „Vor dieser Reise habe ich gedacht, der Unterschied zwischen der so genannten ersten und dritten Welt würde in den Medien übertrieben. Aber ich habe erfahren: Tatsächlich ist der Unterschied noch größer als ich angenommen hatte.“

Gut zwei Wochen lang waren sie im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid zu Gast: Reginald Makule (Superintendent), Norbert Mbwillo (Geschäftsführer), Rachel Msanga (Partnerschaftsausschuss) und Caroline Kombe (Schulausschuss) aus dem Kirchenkreis Morogoro. Sie haben viel gesehen, viele Menschen kennen gelernt, viele Gottesdienste besucht, aber auch Schulen, Fabriken, einen Bauernhof und einen Mittagstisch für Obdachlose.

Zum Abschluss ihres Besuches wurde das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft gebührend gefeiert. Dazu gehörte auch die feierliche Unterzeichnung einer Vereinbarung, die in den nächsten Jahren jeweils acht Kindern den Besuch einer weiterführenden Schule in Morogoro ermöglichen wird. Die Kosten dafür werden von der Renée und Rudi Kress-Stiftung aus Buer aufgebracht. Die Vereinbarung zwischen den beiden Partnerkirchenkreisen und der Stiftung stellt sicher, dass die Stipendien bedürftigen Kindern zugute kommen, dass die Kinder eine christliche, von Ökumene und Toleranz geprägte Erziehung erhalten und später möglichst ihre „Fähigkeiten und Kenntnisse in ihrem Heimatland Tansania einsetzen und zur positiven gesellschaftlichen Entwicklung beitragen werden.“

Auch im Blick auf die Partnerschaft musste Rachel Msanga ihre Einschätzung korrigieren – aber das hat sie sehr gerne getan. „Ich dachte vorher, die Partnerschaft würde hier nur von zwei oder drei Leuten getragen“, gab sie offen zu. „Doch ich habe erlebt, dass auch in Gelsenkirchen und Wattenscheid ganz viele dahinter stehen. Obwohl die Menschen hier sehr viel zu tun haben, sind sie trotzdem in der Partnerschaft engagiert.“ Superintendent Reginald Makule brachte es auf den Punkt: „In Tansania sagt man zu seinen Gästen ‚Jisikie upo nyumbani!’. Das bedeutet: ‚Fühl Dich wie zu Hause!’ Und genau das habe ich bei unseren Gastgebern gespürt. Ich habe mich bei ihnen ganz zu Hause gefühlt.“ KB

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