Jetzt wird saniert

110.000 Euro auf dem Spendenkonto

Nach der Einrüstung sind die Sanierungsmaßnahmen am Turm der Dreifaltigkeitskirche jetzt in vollem Gange. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Vor fast drei Jahren wurde es bekannt: Der Turm der Erler Dreifaltigkeitskirche war so marode geworden, dass er dringend saniert werden musste.

Jetzt ist es endlich soweit. Im Juni hat das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen die Maßnahme genehmigt. Der Turm ist eingerüstet, alle defekten Steine sind bereits abgeschlagen und der größte Teil der maroden Fugen ausgefräst.

Zweieinhalb Jahre hat die Evangelische Kirchengemeinde Buer-Erle Spenden gesammelt und durch verschiedene Veranstaltungen auf ihren Kirchturm aufmerksam gemacht. Sie dankt allen Spenderinnen und Spendern und allen, die sich ehrenamtlich für die Kirchturmrenovierung stark gemacht haben. Das Spendenkonto weist derzeit stolze 110.000 Euro aus. Dankbar ist die Gemeinde auch für die Unterstützung aus dem Denkmalförderprogramm des Landes NRW und für den Zuschuss der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“!

Etwa fünf Monate sind für die umfangreichen Ausbesserungsarbeiten veranschlagt.

Da wegen der Stabilität des Gerüsts Streben durch die Schallluken des Turm gezogen wurden, können die Glocken während der Renovierung nicht geläutet werden. „Wir hoffen, vor Weihnachten 2007 wieder ‚freien Zutritt’ durch den Haupteingang der Kirche zu haben“, sagte Pfarrer Stefan Bennecke.

Der Grundstein zur Dreifaltigkeitskirche wurde am 24.8.1902 gelegt. Ihr über 100 Jahre alter Turm besteht eigentlich nicht nur aus vier, sondern gleich aus acht Wänden. Die innere Schale bildet das Gerüst, die äußere Schale ist die „Verblendung“, die den Turm einerseits schön macht, andererseits vor Wind und Wetter schützt. Eben diese Schutzfunktion erfüllte die äußere Schale des Turms, wie sich Ende 2003 herausstellte, nur noch sehr bedingt. An vielen Stellen war der Mörtel in den Steinfugen völlig marode. Statt vor Feuchtigkeit zu schützen, transportierte er die Nässe geradezu nach innen. Noch schlimmer: An einigen Stellen gab es Hohlräume zwischen der inneren und der äußeren Schale. An einem solchen Hohlraum hat die äußere Schale einfach keinen Halt mehr – sie kann sich nach außen beulen und abrutschen bzw. schlicht herunterfallen.

Schon die Einrüstung des Turms kostete rund 58.000 €. Insgesamt belaufen sich die Kosten der Turmsanierung auf 406.200 €. KB

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