Ihr Antrieb: Das Wohl der Patienten

Dr. Jutta Schröder ist die erste Chefärztin an den Evangelischen Kliniken

Dr. Jutta Schröder wurde im Rahmen eines Festgottesdienstes als erste Chefärztin in den EVK eingeführt. (v.l.) Krankenhausseelsorger Klaus Bombosch, Pflegedirektor Ulrich Deutsch, der Ärztliche Direktor Prof. Claus Doberauer, Chefärztin Dr. Jutta Sch

Dr. Jutta Schröder wurde im Rahmen eines Festgottesdienstes als erste Chefärztin in den EVK eingeführt. (v.l.) Krankenhausseelsorger Klaus Bombosch, Pflegedirektor Ulrich Deutsch, der Ärztliche Direktor Prof. Claus Doberauer, Chefärztin Dr. Jutta Schröder, Geschäftsführer Dr. Karl Bosold, stellvertretende MAV-Vorsitzende Mary Rimbach und der Aufsichtsratsvorsitzende Pfarrer Ernst Klein. FOTO: CORINNA LEE

GELSENKIRCHEN – Dr. med. Jutta Schröder übernimmt die Leitung der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin an den Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen (EVK). Damit ist die gebürtige Essenerin die erste Chefärztin in den EVK. Im Rahmen eines Gottesdienstes wurde sie am 13. November offiziell in ihr Amt eingeführt.

Der EVK-Aufsichtsratsvorsitzende, Pfarrer Ernst Klein, bestärkte Dr. Jutta Schröder mit den Worten, dass durch sie Gottes Menschenfreundlichkeit bei den Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeitenden in den EVK wirksam würde. Geschäftsführer Dr. Karl Bosold zeigte sich hoch erfreut darüber, dass es endlich gelungen sei, eine Frau in der Riege der Chefärzte aufzunehmen: „Sie passen hervorragend in unser Team. Ganz besonders wegen ihres an sich selbst gerichteten ausdauernden Anspruchs, das Wohl der ihnen anvertrauten Patienten als Antrieb ihres Tuns zu sehen.“

Jutta Schröder studierte in Essen am Universitätsklinikum und machte ihre ersten beruflichen Erfahrungen am Marienhospital Altenessen sowie im St. Vincenz Krankenhaus in Essen-Stoppenberg. Dann kam sie nach Gelsenkirchen, zunächst ins St. Josef Hospital in Gelsenkirchen Horst und danach in die Evangelischen Kliniken. Als leitende Oberärztin war sie im Anschluss in der Hospitalvereinigung Weser-Egge tätig. Im Jahr 2009 kam die Oberärztin zurück nach Gelsenkirchen, um in den EVK zunächst in der Klinik für Anästhesiologie den Bereich für Schmerztherapie und Palliativmedizin zu leiten. Für die 51-Jährige wurde im Juni dieses Jahres die Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin an den EVK neu eingerichtet. Zukünftig sind acht Betten geplant.

Die engagierte Medizinerin verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Psychotherapie, Palliativmedizin und TCM-Traditionelle Chinesische Medizin In ihrer Einführungsrede knüpfte sie inhaltlich an das Grußwort der Mitarbeitervertretung an, die als Grundlage der Zusammenarbeit aller Berufsgruppen in den EVK das „menschliche Miteinander“ sieht. Die neue Chefärztin betonte, wie wichtig ihr der wertschätzende und vertrauensvolle Umgang mit Patienten, Mitarbeitenden und auch den niedergelassenen Kollegen ist. „Seit drei Jahren bieten wir hier in den EVK eine stationäre multimodale Schmerztherapie in enger Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des Hauses an. Es werden dabei Therapeuten aus allen Fachbereichen mit eingebunden. Den chronischen Schmerzpatienten nutzt gerade das multimodale multiprofessionelle System sehr. Daher möchte ich dieses System weiter ausbauen“, plant Dr. Jutta Schröder.

Der Einführungsgottesdienst war von einer feierlichen und zugleich beschwingten Atmosphäre geprägt. Dazu hat vor allem das virtuose Klavierspiel des Musiktherapeuten Stefan Harenbrock beigetragen. Beim anschließenden Sektempfang nutzten Freunde, Familie und Kollegen die Möglichkeit, auf das Wohl und die segensreiche Arbeit der ersten EVK-Chefärztin anzustoßen.

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