Frauen feiern Erfolge

Theater und Musik unter dem Motto „Frauen reden Tacheles“

Die Mitwirkenden beim Tacheles-Abend (von links): Doris Böse, Maria Eynck, Marion Schumacher, Margit Mathey, Antje Röckemann, Andrea Börner, Barbara Mittemeyer, Ilona Nickel. Noch nicht auf der Bühne und darum nicht auf dem Foto: Elke Ansperger, Hülya Aydin, Guilia Jobst. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – „Frauen haben in der Kirche immer schon eine wichtige Rolle gespielt.“ Mit diesem Satz eröffnete das Internationale Frauentheater „Frauenpuzzle“ den Abend am 29. Mai in der „flora“. Das Frauenreferat hatte zu dem „Feier-“Abend mit Theater und Musik eingeladen. Anlass war die 15jährige erfolgreiche Arbeit des Synodalen Fachausschusses Frauen. Zwölf von insgesamt 41 ehemaligen und aktiven Ausschussmitgliedern kamen und nutzten die Gelegenheit, sich an die arbeitsintensive Zeit der ersten Jahre zu erinnern, aber vor allem auch an die Erfolge. Das Engangement von anfangs 23 gewählten Frauen führte zur Einrichtung des kreiskirchlichen Frauenreferates, zu einem Anteil von fast 50% Frauen in Presbyterien und Ausschüssen und sorgte mit für die Wahl der ersten Superintendentin in der westfälischen Landeskirche, Dorothee Franke-Herber. Ihr Nachfolger, Superintendent Rüdiger Höcker hielt die Festrede und dankte den Ausschuss-Frauen für ihr Engagement und ihren Mut, immer wieder „Tacheles“ zu reden.

„Der Zugang von Frauen zu allen Ämtern gehört zu unserem Selbstverständnis als evangelische Kirche. Geschlechtergerechtigkeit ist uns sehr wichtig, darum werden wir uns auch weiterhin dafür einsetzen“, erklärte er in seiner Rede.

Die Theaterfrauen unter der Regie von Karin Badar gingen das Thema eher theologisch an und fragten sich und das Publikum, ob Gott wohl männlich, weiblich oder vielleicht beides sei und probierten Gebetsformulierungen wie „Vater und Mutter unser im Himmel“ und beteten „Liebe Göttin, schenk mir doch ein Schlangenbrut-Abo!“ Ein weiteres Thema dieser internationalen Theatergruppe waren Erfahrungen mit Migration, „happy“ ist eben nicht immer dasselbe wie „glücklich“.

Die feministisch-theologische Zeitschrift Schlangenbrut konnte in der Pause gekauft werden, Wein und Wasser gab es dagegen frei.

Im zweiten Teil des Abends spielten „Die Taktlosen“, Susanne Gusso und Daniela Lorenz aus dem Wendland. Rhythmisch ganz sicher wechselten sie souverän zwischen Walzer, Tango und anderen Musikstilen und konnten das Publikum trotz der drückenden Schwüle zum Tanzen animieren.

Statt eines Eintritts bat Pfarrerin Antje Röckemann um eine Spende für die Aktion WEITBLICK, die die Menschenrechtsorganisation medica mondiale e.V. in der Arbeit für kriegstraumatisierte Frauen weltweit unterstützt. Über 200 Euro kamen zusammen. röck

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