Forschergeist von Anfang an

Der Kindergarten Sterntaler hat die Zertifizierungsplakette der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" erhalten

Auf dem Sommerfest experimentieren kleine Forscher neugierig mit Wasser und verstehen dabei spielerisch physikalische Phänomene

Auf dem Sommerfest experimentieren kleine Forscher neugierig mit Wasser und verstehen dabei spielerisch physikalische Phänomene

Freuen sich über die verliehene Auszeichnung als „Haus der kleinen Forscher“: Einrichtungsleiterin Petra Krosny sowie Erzieherinnen Kerstin Peller-Tölle und Bärbel Dost (v.l.n.r.) bekamen von Koordinatorin Christiane Gies (rechts) das Zertifikat ü

Freuen sich über die verliehene Auszeichnung als „Haus der kleinen Forscher“: Einrichtungsleiterin Petra Krosny sowie Erzieherinnen Kerstin Peller-Tölle und Bärbel Dost (v.l.n.r.) bekamen von Koordinatorin Christiane Gies (rechts) das Zertifikat überreicht. FOTOS: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – In der evangelischen Kindertageseinrichtung Sterntaler in Gelsenkirchen-Bismarck gehen seit drei Jahren kleine Forscherinnen und Forscher naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund. Die Erzieherinnen nehmen sie mit auf Entdeckungsreisen, um alles was schwimmt, in der Luft schwebt und sich in der Erde verbirgt zu untersuchen und in Experimenten kindgerecht zu erklären. Dafür ist der Kindergarten als „Haus der kleinen Forscher“ von der gleichnamigen gemeinnützigen Stiftung ausgezeichnet worden.
Im Rahmen des Sommerfests des Kindergartens am 12. Juni überreichte Koordinatorin Christiane Gies vom lokalen Netzwerk der Stiftung die Zertifizierungsplakette an Einrichtungsleiterin Petra Krosny. „Das Experimentieren ermöglichen wir den Kindern zwar schon seit einigen Jahren, aber vor zwei Jahren meldeten wir uns bei der Stiftung an und lassen uns seitdem extra dafür schulen. Die Kinder erlernen spielerisch Themen aus ihrem Alltag, zum Beispiel was Sprudelgase sind“, erläuterte Krosny.

Den Entdeckergeist von Mädchen und Jungen zu wecken ist das Hauptanliegen der Stiftung. Mit ihrem bundesweiten Fortbildungsprogramm will sie einen Beitrag zu der Professionalisierung des pädagogischen Personals und der Förderung von Bildungschancen leisten. Dadurch wird ein wichtiger Grundstein für die Bildungsbiografie der Kinder gelegt. Um ihnen die vielen verschiedenen Themen und Ideen für Forschungen anbieten zu können, lassen sich die Erzieherinnen durch Fortbildungen für diese Aufgabe qualifizieren: Mit dem pädagogischen und naturwissenschaftlichen Know-how sowie Materialien und Gegenständen aus dem Alltag vermitteln sie nicht nur Wissen, sondern ermutigen die Kinder dazu, eigene Experimentierideen auszuprobieren. Strom, Licht, Luft, Wasser und Magnetismus sind nur einige Themenbereiche von vielen, zu denen die Stiftung für jede Altersstufe spannende Versuche bereit hält. Durch das Experimentieren in der Kita finden die Kinder Lösungen auf Fragen wie „Was passiert, wenn Wasser friert?“, „In welchen Situationen spielen Zahlen eine Rolle?“ oder entdecken, wie sich durch Luftschwingungen Töne erzeugen lassen.

Für die „Maxis“ – die älteren Kinder im Kindergarten Sterntaler – wurde dafür eine Forscherecke eingerichtet, in der regelmäßig einmal in der Woche ausgiebig zu einem Thema geforscht wird. „Auch die kleineren Kindergartenbesucher können frei experimentieren, da sie in verschiedenen Spielbereichen altersgerechte Möglichkeiten zum Entdecken und Forschen vorfinden“, ergänzte Erzieherin Bärbel Dost. „Es ist toll die Kinder dabei zu beobachten, wie sie ihre Experimente durchführen. Was sie dabei lernen versetzt sie ins Staunen, sie erzählen davon ihren Eltern und wollen das zuhause weiter ausprobieren“, fügte sie begeistert hinzu. Der Kindergarten Sterntaler ist mit dieser Auszeichnung neben den Kindergärten Anderland und Sonnenschein die dritte evangelische Tageseinrichtung für Kinder in Gelsenkirchen, die von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert wurde.

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