Fair Radeln im Revier

„FairRadTour“ führte über Leithe und Rotthausen

Über 60 Radlerinnen und Radler machten im Rahmen der FairRadTour an der Leither Kreuzkirche Station. FOTO: ANDREAS CHAIKOWSKI

WATTENSCHEID/ GELSENKIRCHEN – Im Rahmen der bundesweiten Fairen Woche (14.-27.9.) nahmen am 23. September über 60 Radlerinnen und Radler an einer Radtour zum Fairen Handel teil, der „FairRadTour“.

Der Faire Handel unterstützt die Hilfe zur Selbsthilfe in Entwicklungsländern, leistet einen Beitrag gegen ausbeuterische Kinderarbeit und gilt als eine der effektivsten Formen der Entwicklungszusammenarbeit. Die Regionalstelle für entwicklungspolitische Bildungsarbeit und der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrradclub) Herne haben deshalb die Radtour organisiert, um den Fairen Handel in der Region bekannter zu machen.

In diesem Jahr möchten sie insbesondere die Kampagne „Faire Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ unterstützen, die alle Kommunen im Revier dazu auffordert, Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit bei ihren Beschaffungen auszuschließen und vermehrt auf fair gehandelte Produkte zu setzen. Ein Paket aus den fairen Städtekaffees der durchfahrenen Städte wurde deshalb bei der Tour den Verantwortlichen der Kulturhauptstadt überreicht.

Auf dem Weg dorthin machten die Radfahrerinnen und Radfahrer Station im Gemeindezentrum Wattenscheid-Leithe, nutzten die Pause zur Erfrischung und wurden von Pfarrer Andreas Chaikowski herzlich begrüßt.

Die Organisatoren hatten die Leither Gemeinde ausgewählt, weil sie zu ihrem Engagement im Fairen Handel – die Gemeinde hat im Gemeindesaal einen ständigen „Eine-Welt-Stand“, im ganzen Gemeindezentrum gibt es ausschließlich fair gehandelten Kaffe und Tee zu trinken – viele Aktivitäten im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens entwickelt hat. Dazu gehören Grüner Strom, Solaranlage, Gründächer, Blockheizkraftwerk und Umweltmanagement. Pfarrer Chaikowski informierte über die vielfältigen Aktivitäten der Leither Gemeinde in diesem Bereich.

Natürlich wurde dann am Eine-Welt-Stand eingekauft und auch auf das Blockheizkraftwerk wollten einige der Teilnehmenden noch einen Blick werfen.

Die nächste Station der FairRadTour war der Weltladen der Kirchengemeinde Gelsenkirchen-Rotthausen mit seiner Ausstellung von afrikanischem Kunsthandwerk. Sie ist auch weiterhin samtags von 11 bis 13 Uhr und sonntags von 10.30 bis 12 Uhr zu sehen. Mit dem Verkauf fair gehandelter Produkte unterstützt der Weltladen „Ashadeep“, ein Projekt für Kinder und Jugendliche in den Slums von Bombay. Danach ging es weiter nach Essen. Insgesamt wurden rund 60 km zurückgelegt. –ach/RN

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