Erfahren, was Menschen über die Kirche denken

Twitter, Facebook & Co als neue Möglichkeiten der Kommunikation

Vorurteile gibt es natürlich auch. Bernd Tiggemann präsentierte sie ebenso wie Chancen und Risiken der interaktiven Webseiten.

Vorurteile gibt es natürlich auch. Bernd Tiggemann präsentierte sie ebenso wie Chancen und Risiken der interaktiven Webseiten.

Die kleine Panne, die zu jeder Bildschirm-Präsentation gehört, war diesmal schnell behoben. FOTOS: KATHARINA BLÄTGEN

Die kleine Panne, die zu jeder Bildschirm-Präsentation gehört, war diesmal schnell behoben. FOTOS: KATHARINA BLÄTGEN

HERNE – „Das Schöne daran ist das Teilen“, sagte Pfarrer Bernd Tiggemann. Was klingt wie die Beschreibung der idealen christlichen Gemeinschaft, wie sie etwa in der Apostelgeschichte beschrieben wird, bezog sich an diesem Abend im Herner Kreiskirchenamt auf die neuen Dimensionen des Internets. Tiggemann ist nicht nur Pfarrer, sondern auch Online-Redakteur der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Rund 30 Ehren- und Hauptamtliche aus den Kirchenkreisen Herne, Gelsenkirchen und Wattenscheid sowie Bochum waren gekommen, um sich über die „Sozialen Medien“, die social media zu informieren.

Bisher war das Internet in erster Linie eine Möglichkeit, sich zu informieren. Es gab „Macher“, die Webseiten produzierten, und Nutzer, die sie lasen oder in anderer Weise davon profitierten, etwa durch Musik Hören, Videos Sehen oder Spielen. Bei den social media werden die Nutzer gleichzeitig zu Machern. Sie schreiben die Seiten fort, tauschen Informationen aus, kommentieren sich gegenseitig und stellen Kontakte untereinander her – sie teilen also ihr Wissen, ihre Hobbys, ihre Meinungen und noch viel mehr miteinander.

Sind Twitter, Youtube, Facebook und wie sie alle heißen geeignet für Kirchengemeinden, kreiskirchliche Dienste und Kirchenkreise? Was sind die Chancen, wo stecken die Risiken? Tiggemann sorgt dafür, dass die EKvW in den neuen Medien vertreten ist (Adressen siehe unten). Er ermutigte Kirchengemeinden und Kirchenkreise dazu, sie ebenfalls zu nutzen, gab Tipps für Einsteiger und zeigte die Risiken auf. Es sei wichtig, sich auf die Geschwindigkeit dieser Medien einzustellen. Um etwa beim „Twittern“ wahrgenommen zu werden, seien rund 5 Meldungen pro Tag erforderlich. Die Nutzer von Facebook erwarten eine Reaktion auf ihre Kommentare oder Fragen innerhalb von höchstens vier Stunden. „Das kann keiner alleine bewältigen“, so Tiggemann, „es ist immer eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Als besonders reizvoll bezeichnete er die authentische Kommunikation, die in den sozialen Medien entsteht. „Hier kriegt man wirklich mit, was die Leute denken und wie sie auf das reagieren, was bei kirchens los ist.“

Adressen: www.facebook.com/evangelischekirchevonwestfalenwww.facebook.com/bernd.tiggemannwww.twitter.com/ekvw_onlinewww.twitter.com/berndtiggemann

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