Er muss nicht mehr, aber er darf noch

Pfarrer Christoph Funke hat seinen Ruhestand angetreten

Superintendent Rüdiger Höcker (links) verabschiedete Pfarrer Christoph Funke aus seinem aktiven Dienst. FOTO: DIETER GRUNDMANN

GELSENKIRCHEN – Gut zwei Jahre nach seinem Abschied aus der Pfarrstelle in Buer-Erle wurde Pfarrer Christoph Funke nun in den Ruhestand verabschiedet. Mehr als 27 Jahre lang hatte der gebürtige Wittener als Gemeindepfarrer in Erle Dienst getan, bevor seine Pfarrstelle wegen der sinkenden Gemeindegliederzahlen aufgelöst wurde. In den letzten zwei Amtsjahren kümmerte sich Pfarrer Funke in vier Senioreneinrichtungen im Nordosten Gelsenkirchens als einfühlsamer Seelsorger um die alten Menschen. Gerade die Belange dieser Gruppe lagen ihm ohnehin sehr am Herzen.

Nach seinem Theologiestudium an der Kirchlichen Hochschule in Bethel und den Universitäten Heidelberg und Göttingen leistete Christoph Funke sein Vikariat im Kirchenkreis Hamm ab. Anfang 1980 kam er dann nach Gelsenkirchen-Erle und ließ sich dort zum Pfarrer wählen. Im November des gleichen Jahres wurde er dann durch den damaligen Gelsenkirchener Superintendenten Dr. Klaus Burba in der Dreifaltigkeitskirche in sein Amt eingeführt. Dem jetzigen Superintendenten des Kirchenkreises, Rüdiger Höcker, oblag es nun, wiederum in der Dreifaltigkeitskirche Pfarrer Funke in den Ruhestand zu verabschieden. Er dankte dem scheidenden Seelsorger für seinen bisherigen treuen Dienst. Christoph Funke wird in Erle wohnen bleiben und sicher das eine oder andere Mal auf der Kanzel stehen. „Jetzt muss er nicht mehr, aber er darf noch“, meinte Superintendent Höcker mit einem Augenzwinkern.

Die Erler Gemeindeglieder würde es sehr freuen, denn seine Predigten waren stets von ihnen geschätzt. WE

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