Ein Flügel stellt sich vor

Konzert zur Flügeleinweihung erklang in der Apostelkirche Gelsenkirchen-Buer

Beim Adventskonzert in der Apostelkirche spielten Kreiskantor Andreas Fröhling (links) und Pianist Michael Gees, Gründer des Consol Theaters Gelsenkirchen (Mitte) Werke von Bach, Schubert und Reger. Am Flügel unterstützt von Blätterer Christoph Hahn. Fotos: Cornelia Fischer

GELSENKIRCHEN – „Die Menschen sind gekommen um zuzuhören!“ Kreiskantor Andreas Fröhling ist begeistert von dem neuen Instrument, aber auch von dem zahlreichen Publikum, das an diesem Abend „einfach auf Zuhören geeicht war“.
Corona hin, Corona her, wer zu diesem Vorstellungskonzert in die Apostelkirche kam, wollte sich dem Musikgenuss hingeben. Und wurde von der Musik beflügelt.

Zunächst ließen Andreas Fröhling und Pianist Michael Gees, Gründer des Consol Theaters Gelsenkirchen, sechs Stücke aus dem „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach“ von Johann Sebastian Bach erklingen. Vier Menuette, der Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und eine Polonaise. Fröhling begann an der Orgel, Gees griff die Stücke jeweils am Flügel auf und improvisierte darüber.
Dann setzten sich die beiden Musiker gemeinsam an den Flügel und ließen Franz Schuberts berühmte Fantasie f-Moll zu vier Händen erklingen. Vier Sätze, die ohne Unterbrechung durchgespielt wurden und beim Publikum geradezu für Begeisterungstürme sorgten.
„Es war sehr emotional, der Flügel hat einen ganz tollen Klang“, schwärmte eine Konzertbesucherin ganz beseelt. Mit diesem Stück, das zu Schuberts wichtigsten Klavierkompositionen gehört, haben die Musiker gezeigt, was auf dem Flügel möglich ist.“

Und dass der Flügel auch mit der Orgel gut kann, bewiesen Andreas Fröhling und Michael Gees anschließend mit Werken von Max Reger. Bei "Komposition - Improvisation" traten die beiden Instrumente in einen Dialog. Dafür zog es Kreiskantor Fröhling erneut an die Orgel. Er startete mit dem Choralvorspiel „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, op. 135a, Michael Gees antwortete mit einer Improvisation über den Choral.  Es folgte die Schlussfuge aus der Choralfantasie über „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, op. 40/1 von Max Reger. „Hierbei kam die Orgel besonders schön zur Geltung“, stellte ein Besucher anschließend erfreut fest.

Reichlich Applaus spendeten die Zuhörer und wurden als Zugabe mit dem Marsch Nr. 1 D-Dur aus den „Trois marches militaires“ von Franz Schubert belohnt.
Ein stimmungsvolles Adventskonzert bei Kerzenschein, mit dem sich der Flügel der Gemeinde vorstellte. 

 

 

 

 

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