Ehrwürdiges Jubiläum

125 Jahre Evangelische Kirchengemeinde GE-Horst

Vor dem feierlichen Einzug in den Jubiläumsgottesdienst versammelten sich Kollegium und Presbyterium der Gemeinde mit Landeskirchenrätin Dr. Johanna Will-Armstrong (hintere Reihe, 2. von links), die die Festpredigt hielt. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Die Evangelische Kirchengemeinde Gelsenkirchen-Horst feierte in der Woche vom 24. bis 31. August ihr 125-jähriges Bestehen. Die Gemeindeglieder blickten gemeinsam mit ihren Gästen zurück auf eine bewegte Geschichte und schöpften Mut und Hoffnung für die Zukunft.

Den Auftakt bildete der Kinder- und Jugendtag mit einem kunterbunten Mix aus Heiterem und Nachdenklichem: So griff beispielsweise das Kindertheater unter anderem die Frage des oft leichtsinnigen Umgangs mit der guten Schöpfung Gottes auf. Die Comedy-Gruppe der Evangelischen Jugend Gelsenkirchen-Bismarck „So fromm“ präsentierte Ausschnitte aus ihrem aktuellen Programm, das die Zuschauer auf eine außergewöhnliche Zeitreise mitnahm.

Der Kindergarten lud zu einem Frühstück ein. Höhepunkt war der Auftritt des Liedermachers Olaf Wiesten, der mit seinen „zauberhaften“ Geschichten begeisterte.

Im Jubiläums-Festgottesdienst übermittelte Landeskirchenrätin Dr. Johanna Will-Armstrong Grüße von Präses Buß und machte der Gemeinde in ihrer Predigt über die Heilung eines Blinden (Markus 8) Mut, in Christus das Licht der Welt zu erblicken. Superintendent Höcker eröffnete beim anschließenden Empfang den Reigen von Grußworten.

In die Glashalle von Schloss Horst gab es einen festlichen Abend anlässlich des 400. Geburtstags von Paul Gerhardt. Texte und musikalische Beiträge lieferten ein beredtes Zeugnis von der wirkungsgeschichtlichen Relevanz Gerhardt’scher Dichtkunst.

Schließlich präsentierte Reinhold Adam vom Geschichtskreis Horst/ Geschichtsforum Nordsternpark der Gemeinde mit einer Komposition von Bildern und Musik einen gelungenen Rückblick. Pfarrer Ernst Udo Metz zeigte im Rahmen eines munteren Ratespiels Bilder aus dem Leben der Gemeinde.

Die Festwoche mündete in ein herzliches Dankeschön an alle Aktiven der Gemeinde. Der Gelsenkirchener Zauberer Marc Dibowski verblüffte mit trickreicher Fingerfertigkeit. Letztere bewies auch Oliver Imig am Piano, der die temperamentvolle Sängerin Anja Günther bei Liedern aus Chanson, Operette und Musical begleitete. –bült

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