Die Zusage Jesu wirken lassen

Der neue Kreissynodalvorstand startet ins Jahr 2021

Der Kreissynodalvorstand 2020-2028: (von links) Kornelia Schmidtfranz, Pfarrer Norbert Deka, Pfarrerin Dr. Elga Zachau, André Bsdurrek, Dirk Blum und Pfarrer Bernd Naumann. Nicht im Bild: Beate Cizmowski und Jürgen Sauerland.

Der Kreissynodalvorstand 2020-2028: (von links) Kornelia Schmidtfranz, Pfarrer Norbert Deka, Pfarrerin Dr. Elga Zachau, André Bsdurrek, Dirk Blum und Pfarrer Bernd Naumann. Nicht im Bild: Beate Cizmowski und Jürgen Sauerland.

Aus dem KSV verabschiedet: (von links) Pfarrer Dieter Eilert, Marion Koppers und Volker Pietrzak. Nicht im Bild: Anja Schneider.

Aus dem KSV verabschiedet: (von links) Pfarrer Dieter Eilert, Marion Koppers und Volker Pietrzak. Nicht im Bild: Anja Schneider.

„Mit großer Selbstverständlichkeit angekommen“ – und endlich auch in sein Amt eingeführt: Verwaltungsleiter Burkhard Feige. Der Mann im Talar ist auf allen Bildern Superintendent Heiner Montanus. FOTOS: CORNELIA FISCHER

„Mit großer Selbstverständlichkeit angekommen“ – und endlich auch in sein Amt eingeführt: Verwaltungsleiter Burkhard Feige. Der Mann im Talar ist auf allen Bildern Superintendent Heiner Montanus. FOTOS: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – „Ihr seid das Licht der Welt.“ Unter dieses Wort Jesu aus dem Matthäusevangelium hat Superintendent Heiner Montanus die Einführungs- und Verabschiedungsfeier für den Kreissynodalvorstand (KSV) und den Verwaltungsleiter gestellt. „Das kann man sich nicht selbst sagen“, so Montanus. Schon beim Aussprechen würden wir von Selbstzweifeln gepackt. „Wir ahnen oder wissen es sogar: Wir sind keine Lichtgestalten.“

Nur einer ließe sich diesen Satz nicht verbieten: Jesus. „Er sieht uns in seinem Licht. Und dieses Licht verändert uns.“ Dennoch seien wir nur schwer davon zu überzeugen. „Wir wiegen bedächtig den Kopf und führen an, wo überall unser Licht nicht aufgeleuchtet ist und wo man es nicht hat leuchten lassen. Wir stellen unser Licht unter den Scheffel.“ Das gelte oft auch für die Arbeit im KSV. „Wir haben Augen für die Schattenseiten unserer Arbeit und unserer Kirche. Und sehen das Licht nicht, das wir in der Nachfolge Jesu haben aufstrahlen lassen.“

Montanus ermutigte dazu, sich immer wieder neu an diese Zusage Jesu zu erinnern. „‘Ihr seid das Licht der Welt.‘ Das ist unsere Wirklichkeit. Unsere Wirklichkeit in der Nachfolge Jesu.“

Marion Koppers, Volker Pietrzak, Anja Schneider und Pfarrer Dieter Eilert wurden aus dem KSV verabschiedet. André Bsdurrek, Beate Cizmowski, Kornelia Schmidfranz und Pfarrer Bernd Naumann gehören auch in der neuen Wahlperiode 2020-2028 dem KSV an und wurden in ihren Ämtern bekräftigt. Dirk Blum, Jürgen Sauerland, Pfarrer Norbert Deka und Pfarrerin Elga Zachau sind neu gewählt und wurden eingeführt.

„Heute ist die letzte Möglichkeit, Sie in Ihr Amt einzuführen, bevor alle irritiert gucken“, sagte Superintendent Montanus zu Burkhard Feige. Im November 2019 hat Feige mit einer halben Stelle die Leitung der Verwaltung übernommen Zugleich leitet er, wie schon zuvor, die Verwaltung des Kirchenkreises Herne. Die Zusammenlegung beider Verwaltungen ist in Vorbereitung. „Sie sind mit einer großen Selbstverständlichkeit bei uns angekommen“, sagte Montanus. „Sie haben Wege aufgezeigt, Veränderungen angestoßen, dabei auch unbequeme Fragen gestellt, doch vor allem haben Sie Menschen ermutigt, sich auf Neues einzulassen. Darüber freuen wir uns.“

Das Corona-Jahr 2020 hat Vieles durcheinandergewirbelt. So konnte die Wahl des neuen KSV erst im Oktober stattfinden, als die Synode unter der Zirkuskuppel im Revierpark Nienhausen tagte. Die gottesdienstliche Feier mit allen Verabschiedungen, Bekräftigungen und Einführungen hat am 23. November stattgefunden. Im Anschluss an die Online-Synode trafen sich die Beteiligten in der Dreifaltigkeitskirche (GE-Erle) mit einer ganz kleinen Gemeinde. Nach dem Weihnachtswirrwarr kann der neue KSV seine (mehr oder weniger) geregelte Arbeit im Januar 2021 aufnehmen.

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