Dialog und Gedenken

Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit jüdischem Leben

Die angehenden Mediengestalter vor den Ausstellungstafeln im Inneren der Gelsenkirchener Synagoge. FOTO: HANS-JÜRGEN NICKEL

GELSENKIRCHEN – Mit zwei Projektarbeiten haben sich Schüler und Schülerinnen des Berufskollegs für Technik und Gestaltung Gelsenkirchen am 4. Dezember in der Neuen Synagoge Gelsenkirchen vorgestellt:

Eine Projektarbeit bezieht sich auf die am 9. November eröffnete Ausstellung „Du gehst mich an. Juden und Christen in Westfalen auf dem Weg zu einem neuen Verhältnis“. Die Ausstellung der Evangelischen Kirche von Westfalen in Kooperation mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Westfalen und Lippe und dem Erzbistum Paderborn erschließt in vier Themenkomplexen das Leben der jüdischen Gemeinden Westfalens, die Geschichte der Schoah, den Dialog mit dem Judentum und die anstehenden Herausforderungen und Perspektiven.

Schüler und Schülerinnen in der Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in hatten die Aufgabe, das Layout der 29 Ausstellungstafeln zu gestalten, Texte und Bilder ins Gespräch zu bringen und eine gestalterische Gesamtkonzeption zu entwerfen. Unterstützt wurden sie in dieser Arbeit von ihrem Klassenlehrer Christian Böhme und der Referendarin Claudia Henn.

Eine zweite Arbeit wurde von den Schülern der Berufsfachschule Metall geleistet. Die ebenfalls am 9. November vorgestellte Gedenkwand für die aus Gelsenkirchen deportierten Juden besteht aus einzelnen Namensschildern, die von den Schülern der Berufsfachschule entgratet und poliert und so für das Anbringen aufbereitet wurden. Begleitet wurden sie in dieser Arbeit von ihren Lehrern Michael Peckelsen, Detlef Gleim und Harald Rode.

Die Namen der aus Gelsenkirchen deportierten jüdischen Menschen wurden von Professor Stefan Goch vom Institut für Stadtgeschichte aufgearbeitet und zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde die Arbeit vom Verein Neubau Synagoge Gelsenkirchen e.V. Angebracht wurden die Tafeln vom Architekturbüro Christfreund und Mihsler.

Beide Projekte spiegeln die bewährte Zusammenarbeit der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen mit dem Berufskolleg für Technik und Gestaltung wider. CH

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