„Deutschlandweite Gelegenheit für Paare: Heute in einem Monat #einfachheiraten.

Am Wochenende rund um den 26. Juni 2026 können Paare deutschlandweit im Rahmen der evangelischen Aktion #einfachheiraten unkompliziert kirchlich heiraten oder sich segnen lassen. Bereits jetzt öffnen rund/mehr als 350 Feierorte ihre Türen. Seit dem Start der Aktion am Valentinstag 2026 hat sich die Zahl der registrierten Orte damit mehr als verdreifacht: Zu diesem Zeitpunkt waren 110 Feierorte angemeldet.

Gottes Segen ist kostbar – das wissen auch die Paare, die am 26. Juni ganz persönlich erfahren möchten, dass Gott sie begleitet. Im Rahmen der Aktion „einfachheiraten“ können sich Paare kirchlich trauen oder ihre Beziehung segnen lassen – unkompliziert, persönlich und ohne großen organisatorischen Aufwand.

Jochen Arnold, Landeskirchenrat und Dezernent für Kirchliches Leben der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), betont: „Gott verspricht Paaren und ihren Beziehungen seine Nähe in den Höhen und Tiefen des Lebens. Das feiern wir bei ‚einfachheiraten‘ – mit Paaren, die heiraten wollen, um sich vor Gott das Ja-Wort zu geben, aber auch mit Paaren, die sich kurz oder lange kennen und für ihre Liebe Gottes Segen empfangen. So sind wir als evangelische Kirche dort, wo Menschen ihre Liebe mit Gottes Segen empfangen.“

Möglich wird dies durch das Engagement zahlreicher Gemeinden und Kirchenkreise in Westfalen, die Paaren einen besonderen und unvergesslichen Tag bereiten möchten. Maria Hinsenkamp, Pfarrerin in Hagen, und Pfarrer Carsten Haeske vom Institut für Aus-, Fort-, und Weiterbildung der EKvW, die das Projekt in Westfalen begleiten, heben die besondere Atmosphäre und die große Resonanz hervor: „In den Gemeinden entsteht spürbar Energie: Teams entwickeln eigene Formate, gestalten Räume, werben vor Ort und investieren Zeit und Herzblut. Diese Mischung aus geistlicher Motivation, Gastfreundschaft und dem Mut zu neuen Wegen prägt die Vorbereitungen in Westfalen.“

Interessierte Paare finden auf der zentralen Aktionswebseite www.einfachheiraten.info alle Kirchen und Gemeinden, die Feierorte gestalten. An diesen können Sie am Aktionstag spontan vorbeikommen und werden unkompliziert, persönlich und ohne großen Aufwand kirchlich getraut oder gesegnet. An einzelnen Orten ist auch eine Voranmeldung möglich.

Die Bandbreite der deutschlandweiten Feierorte ist groß: Neben festlich geschmückten Kirchen und Außenflächen sind auch zahlreiche besondere Orte dabei:
In Krefeld fährt beispielsweise eine historische Straßenbahn als mobiler Feierort durch die Stadt. In Oldenburg wird der Gleispark zum Open-Air-Feierort mit Strandkörben und entspannter Beach-Bar-Atmosphäre. In Bremen können Paare direkt am Weserstrand mit Blick auf die Stadt feiern, in Leipzig in der Marienkirche Stötteritz oder im idyllischen Wäldchen direkt dahinter. Wer sich in luftige Höhen traut, kann auf der Skischanze in Oberstorf seine Liebe feiern oder auf dem Riesenrad auf dem Mainzer Johannisfest, hier bereits am 19. Juni. Erstmals ist auch die Gebärdensprachliche Kirchengemeinde in Nürnberg mit dabei und bietet Trauungen und Segnungen am Egidienplatz an.

Weitere Gemeinden, Pfarrteams und besondere Orte können sich weiterhin anmelden und Teil der Aktion werden. Mehr Informationen finden sich unter www.einfachheiraten.info . Medienvertreter*innen sind eingeladen, sich an die landeskirchlichen Pressestellen zu wenden, um über lokale Feierorte zu berichten. Die beteiligten Gemeinden bieten vielfältige Zugänge, Geschichten und Gesprächsanlässe rund um Liebe, Segen und kirchliche Trauungen.

Hintergrund: Die Aktion #einfachheiraten wird 2026 erstmals bundesweit gemeinsam von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und zwölf Landeskirchen durchgeführt.
Neben Segnungen – etwa für Partnerschaften, Verlobungen oder Ehejubiläen – sind im Rahmen der Aktion auch evangelische kirchliche Trauungen möglich. Voraussetzung dafür ist, dass das Paar bereits standesamtlich verheiratet ist und mindestens eine Person der evangelischen Kirche angehört. Für Segnungen sind keine formalen Voraussetzungen nötig.

Grafik: EKD/Kristina Wedel

EKvW Medieninfo 22/2026 | 26. Mai 2026