Der Vorgängerin viel abgeschaut

Christel Masuch hat ein seltenes Jubiläum gefeiert

Christel Masuch erhielt von Diakoniepfarrer Matthias Kreft (rechts) das Kronenkreuz der Diakonie. Darüber freute sich auch Pfarrer Dieter Eilert. FOTO: CORNELIA FISCHER

Christel Masuch erhielt von Diakoniepfarrer Matthias Kreft (rechts) das Kronenkreuz der Diakonie. Darüber freute sich auch Pfarrer Dieter Eilert. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Am 4. Mai hat die „Frauenhilfe Bismarck Mitte 1“ das 40-jährige Dienstjubiläum ihrer Vorsitzenden gefeiert. In diesem Rahmen zeichnete Matthias Kreft, Diakoniepfarrer des Kirchenkreises, Christel Masuch mit dem Kronenkreuz der Diakonie aus.

Im Alter von 35 Jahren übernahm Masuch 1971 die Leitung. Damals zählte der Ortsverein 170 Mitglieder, heute sind es 58. Alle zwei Wochen findet ein Treffen statt. Neben Andacht und Kaffeetrinken gibt es immer einen thematischen Schwerpunkt. Christel Masuch hat viel Erfahrung mit der Planung. „Ich lade für jedes Treffen einen Referenten oder eine Referentin ein.“ Ist ein Pfarrer zu Gast, gestaltet er meist auch die Andacht – sonst übernimmt die Vorsitzende diesen Part.

Aber Frauenhilfe ist mehr als die 14-tägigen Treffen: Die Mitglieder werden regelmäßig besucht, daheim ebenso wie im Altenheim oder im Krankenhaus. Dafür steht der Vorsitzenden ein engagiertes Team von „Bezirksfrauen“ zur Seite. Zudem fungierte die Frauenhilfe häufig als „die Feuerwehr der Gemeinde“, so Masuch. „Ob ein Gemeindefest anstand oder eine Jubiläumskonfirmation, die Frauenhilfe war dabei und sorgte für den reibungslosen Ablauf.“

Über Jungschar und Mädchenkreis ist Christel Masuch 1963 in die Frauenhilfe gekommen. Ihre Vorgängerin als Vorsitzende war Else Saß, die Ehefrau des Pfarrers Hans Saß. „Ihr habe ich ganz viel abgeschaut.“ Masuch hat ihre Entscheidung für die Frauenhilfe nie bereut. „Es hat mir immer Spaß gemacht.“

In 40 Jahren hat sich Einiges verändert: „Es wird immer schwieriger, kontinuierliche Mitarbeiterinnen zu finden“, so erlebt es Masuch. Interesse am Engagement ist zwar grundsätzlich vorhanden, „aber die Frauen wollen sich nicht mehr verbindlich festlegen.“ So bildet sich die Entwicklung der Gesellschaft mit einer Vielzahl von Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung in der Evangelischen Frauenhilfe ab. Das gilt umgekehrt auch für die traditionelle Rolle der Frauenhilfe. „Wir wollen gerne weiterhin mithelfen in der Gemeinde, aber nicht mehr die volle Verantwortung tragen für alles, was den Ablauf der großen Feiern betrifft.“

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