Der Sämann, der mit Freude das Evangelium aussät

Pfarrer Ernst Udo Metz ist feierlich als neuer Diakoniepfarrer eingeführt worden

Pfarrer Ernst Udo Metz wurde in einem feierlichen Gottesdienst in sein Amt als neuer Diakoniepfarrer eingeführt. FOTO: DIAKONIEWERK

Pfarrer Ernst Udo Metz wurde in einem feierlichen Gottesdienst in sein Amt als neuer Diakoniepfarrer eingeführt. FOTO: DIAKONIEWERK

GELSENKIRCHEN Bereits zum 1. Dezember 2014 hatte Pfarrer Ernst Udo Metz seine Arbeit als Diakoniepfarrer des evangelischen Kirchenkreises und als Theologischer Vorstand des Diakoniewerkes Gelsenkirchen und Wattenscheid e. V. aufgenommen. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wurde er am 6. Februar 2015 in der Christuskirche in Wattenscheid-Günnigfeld durch den Superintendenten Rüdiger Höcker sowie die stellvertretende Synodalassessorin Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski und Pfarrer i. R. Ernst Klein, Verwaltungsratsvorsitzender des Diakoniewerkes, in sein Amt offiziell eingeführt. Nach seinem Dienst in drei Gemeindepfarrstellen besetzt Metz als Diakoniepfarrer nun die erste kreiskirchliche Pfarrstelle des Kirchenkreises.

Beim anschließenden Festakt im benachbarten Wichernhaus gaben die Gastredner Pfarrer Metz gute Wünsche mit auf den Weg. Stefan Paßfeld, der stellvertretend für die Einrichtungsleiter des Diakoniewerkes sprach, begrüßte Metz in der „diakonischen Familie“ und zeigte die Vielfältigkeit des Werkes auf. Er sagte ihm zu, dass alle Einrichtungsleiter ihn dabei unterstützen werden, das Diakoniewerk weiter zu entwickeln. Diakoniepfarrer Karsten Herbers aus Herne stellte in seinem Grußwort den Monatsspruch für Februar „Ich schäme mich des Evangeliums nicht“ ins Zentrum. Er bezeichnete das Evangelium als „Macht, die alle rettet, die daran glauben“. Als sichtbares Zeichen überreichte er Metz eine Rettungsweste als Symbol der Rettung und Unterstützung. Pfarrer i. R. Klein charakterisierte Metz als „Sämann, der mit Freude das Evangelium aussät“. Er freute sich besonders darüber, dass er den Weg von Pfarrer Metz so lange begleiten durfte. Er war der erste Vikar, den Klein in seiner aktiven Zeit begleitet hat.

In einer „Diakonischen Zeitansage“ warf Metz – unter anderem mit Hilfe seines Lieblingscomics „Calvin and Hobbes“ – Schlaglichter auf Fragen und Themen, die sich für ihn aus seinem Amt ergeben. Er gab Anstöße zur Diskussion und zeigte einige Schauplätze seiner künftigen Bemühungen auf. Das Helfen wollen und Helfen können sowie das Dienen und die Nächstenliebe sieht Metz als Gut der Menschlichkeit. Deswegen könnten im diakonischen Dienst auch Mitarbeitende mit verschiedenem kulturellem oder religiösem Hintergrund bereichernd mitwirken. Ein besonderes Profil könnte die Diakonie entwickeln, wenn sie in ihrer Professionalität notwendige Ergänzung durch ehrenamtliches Engagement in Gemeinden und Stadtteilen sucht, das es Hilfesuchenden erlaubt, umfassende Assistenz und Begleitung aus einer Hand zu bekommen. Eine solche Identitätsbildung sieht der theologische Vorstand als dynamischen Prozeß, der nur im Miteinander sinnvoll und zielführend durchlaufen werden kann.

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