Da-Sein für die Kirchengemeinden

Manfred Schwager hat viel Überzeugungsarbeit geleistet

Auf zu neuen Ufern: Manfred Schwager wird sich zukünftig andere Horizonte erschließen können. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – „Das kann doch wohl nicht wahr sein!“ Mit diesen Worten kommentiert Manfred Schwager seine über 45-jährige Dienstzeit im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid. Der Leiter der Rendantur geht zum 31. März in den Ruhestand.

Im Juli 1962 trat der gebürtige Wattenscheider in die Dienste des Kirchenkreises. Nachdem er durch alle Abteilungen des Kreiskirchenamtes marschiert war, übernahm er Anfang der 70er Jahre eine besondere Aufgabe. Dabei ging es um den Aufbau der Rendantur mit dem Ziel, die Kirchengemeinden in die Finanzverwaltung zu übernehmen. „An einem Sonntag im Advent 1972 legte ich den ersten Ordner an“, blickt Schwager zurück. Was folgte war Überzeugungsarbeit. Der „alte Stratege“, wie er sich selber nennt, rang um die Zustimmung der Gemeinden. Nach und nach erhielt er sie denn auch. Und so gehören die nebenamtlichen Rendanten vor Ort längst der Vergangenheit an.

Im Laufe der Jahre hat sich viel verändert. Manfred Schwager sah unterschiedliche Buchführungssysteme kommen und gehen, die Friedhofsverwaltung wurde integriert und die Zahl der in der Rendantur Beschäftigten pegelte sich auf aktuell 10 Personen ein.

Bei allen Veränderungen blieb allerdings eine Konstante – die Nähe zu den Gemeinden. „Die ist mir sehr wichtig“, betont Manfred Schwager, während er seine Dienstanweisung anführt. Denn sie hält ihn dazu an, seine Aufgaben „im Benehmen mit den Presbyterien“ wahrzunehmen. Das hat er stets getan und so gibt er seinem Nachfolger mit auf den Weg: „Ich wünsche ihm alles Gute. Er soll stark bleiben und für die Kirchengemeinden da sein.“

Er selber wird zukünftig einen Ausgleich in Freizeitsport, Wandern und Gartenarbeit finden. Aber auch sein profundes Know-how im Bereich Finanzen bleibt nicht ungenutzt. Schon liegen ihm zahlreiche Angebote zur Übernahme von Diensten vor und in seiner Heimatgemeinde wird er als ständiges Mitglied des Finanzausschusses tätig sein. DB

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