Bleckkirche mit drei Sommer-Konzerten

Gäste müssen sich anmelden

Die Bleckkirche – hier während einer Ausstellung zu ihrem berühmten Grimberger Altar – bietet Corona-Platz für 30 Gäste. FOTO: KIRCHENKREIS

Die Bleckkirche – hier während einer Ausstellung zu ihrem berühmten Grimberger Altar – bietet Corona-Platz für 30 Gäste. FOTO: KIRCHENKREIS

GELSENKIRCHEN – Im Sommer finden drei Konzerte für ein kleines Publikum in der Bleckkirche statt. Aufgrund des Hygienekonzeptes sind Plätze für 30 Personen frei. Eine Reservierung ist nötig. Anmeldungen sind zu richten an Pfarrer Thomas Schöps, Telefon: 0209 / 59 59 84, E-Mail: mail(at)bleckkirche.info. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei.


Gelsenkirchen Barock

Am Sonntag, 19. Juli, um 17 Uhr erklingt ein Konzert im Rahmen der Reihe „Gelsenkirchen Barock“: Virgine Bella – Italienische Musik aus der Zeit Raffaellos (1483-1520).

Am 7. April 1520 starb in Rom der Renaissancemaler Raffaello Sanzio da Urbino. Er ist bis heute für seine Madonnenbilder berühmt, war aber auch Bauleiter am Petersdom. Zu seinen Lebzeiten wurden die ersten Lautenlieder und Solowerke für Laute gedruckt.

Renata Grunwald (Sopran) und Ingo Negwer (Renaissancelaute) präsentieren eine Auswahl dieser frühen musikalischen Kleinodien. Es erklingen Werke u.a. von Bartolomeo Tromboncino, Marchetto Cara, Francesco Spinacino und Francesco da Milano.


Kaleidoskop

Am Samstag, 25. Juli, um 19 Uhr lädt die Bleckkirche ein zum Jazzkonzert. Die Band Kaleidoskop, das sind Dimitrij Markitantov (Saxophon), Christian Hammer (Gitarre), Alex Morsey (Kontrabass, Tuba) und Feik Ak (Perkussion).

Saxophonist Dimitrij Markitantov verbindet in seinem fulminanten Spiel modernes Jazzsaxophon mit dem vibrierenden, flirrenden Sound Südosteuropas. Eingebettet und umgeben von Christian Hammers Jazzgitarre, die mal kontrastierend, mal ergänzend wirkt, mal klangvoll umspielend, leise, vorsichtig tastend, dann wieder dezidiert, kraftvoll, voll stilistischer Brillanz. Alex Morsey legt mit Kontrabass und Tuba das eindrucksvolle Fundament der Musik und setzt mit seiner einzigartigen Spielweise auch solistische Glanzpunkte von überwältigender Musikalität. Die rhythmischen Fäden hält dabei Fethi Ak in seinen Händen, der mit seinem atemberaubenden und temporeichen Spiel den Rahmen markiert, der den Raum öffnet für die Interpretation eigener Kompositionen wie für Bearbeitungen aus Jazz und World Music.


Soloprogramm

Am Freitag, 4. September, um 20 Uhr ist das Gitarrenfestival Ruhr in der Bleckkirche zu Gast. Zu hören ist ein Soloprogramm mit dem renommierten Gitarristen und Lautenisten Michael Freimuth.

Michael Freimuth widmet sich der Lauten- und Gitarrenmusik des 16.-19. Jahrhunderts, wofür ihm u.a. eine originale Laute von 1740 sowie eine Bogengitarre von 1847 zur Verfügung stehen. Nach den Lautenwerken aus Schloss Rohrau von Silvius Leopold Weiss erschien 2017 mit den Sonaten Michele Platanos eine weitere CD-Ersteinspielung von bislang unbekannten Kompositionen. Er ist Mitherausgeber des Faksimile-Bandes „Lautenmusik aus Schloss Rohrau“, Werke von S.L. Weiss.

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