Bildung ist der Schlüssel zum Leben

Der Kirchenkreis Morogoro hat einen neuen Superintendenten

Reginald Makule (rechts) wurde in sein Amt als Superintendent des Kirchenkreises Morogoro eingeführt. Mit Spaß dabei: die beiden „schwarzen Schafe“ Erika Bogatzki und Superintendent Rüdiger Höcker sowie Pelezi Ruffo (links) und Ambakisye Mwakasasa, die an der der Jugendbegegnung 2006 (Buer) und 2007 (Morogoro) teilgenommen haben. FOTO: MARTIN GEISSNER

MOROGORO – Mit einem vierstündigen Gottesdienst hat der Kirchenkreis Morogoro in Tansania die Einführung von Superintendent Reginald Makule und seines Stellvertreters William Mitimingi gefeiert. „Wir waren gerne dabei!“ erzählte Pfarrerin Bogatzki, die gemeinsam mit Superintendent Rüdiger Höcker die Glückwünsche des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid überbrachte. „Gute Chöre und die Übersetzung der Predigt ins Englische ließen keine Langeweile aufkommen.“ Neben der Feier standen Gespräche mit dem Leitungsgremium des Partnerkirchenkreises, mit verschiedenen Ausschüssen und dem neuen Bischof der lutherischen Diözese Morogoro auf dem Programm.

„Bildung ist der Schlüssel zum Leben“, sagte Superintendent Makule und benannte damit ein zentrales Gesprächsthema. Für viele tansanische Kinder endet die Schulzeit aus Kostengründen schon nach dem siebten Schuljahr, während auf dem Arbeitsmarkt immer höhere Qualifikationen verlangt werden. „Im Rahmen der kreiskirchlichen Partnerschaft suchen wir nach Wegen, unsere Partner zu unterstützen. Eine große Hilfe ist uns dabei die Gelsenkirchener Kress-Stiftung zur Förderung gemeinnütziger Zwecke“, stellt Erika Bogatzki fest.

Ein weiteres Thema war die denkbare Nutzung einer Pflanze, die aufgrund ihrer Ungenießbarkeit nicht in Konkurrenz mit der Produktion von Lebensmitteln steht, als Energieträger. In diesem Bereich könnte mit landeskirchlichen Mitteln ein zukunftsweisendes Projekt entstehen.

„Sehr nachdenklich haben mich bei meinem dritten Tansaniabesuch seit 2003 die gesellschaftlichen Umbrüche gemacht, die auch dort die Kluft zwischen arm und reich immer weiter öffnen“, beschrieb Superintendent Rüdiger Höcker seine Eindrücke. „Diese globale Entwicklung stellt die Partnerschaftsarbeit vor neue Herausforderungen.“

Voraussichtlich im Oktober werden nun vier Gäste aus Morogoro erwartet, um die begonnenen Gespräche fortzusetzen und die Kontakte zu vertiefen. EB

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