Über Tage statt im Keller: Neue Jugendräume an der Dreifaltigkeitskirche eröffnet

Gelsenkirchen - Mit einem fröhlichen Familienfest und einem Gottesdienst wurden am 1. Februar die neuen Jugendräume der Christusgemeinde an der Dreifaltigkeitskirche in Erle eröffnet. Schon von der „Wolli“ an der Cranger Straße aus lässt sich erkennen, dass sich etwas getan hat: Das Spielmobil der Evangelischen Jugend steht offen, buntes Licht scheint aus den Fenstern und das Logo der Jugendarbeit begrüßt die Besucher schon von außen. Kinder, Jugendliche und Familien füllen das Gelände – drinnen geht es lebhaft weiter.

Die Jahreslosung galt auch für die neuen Jugendräume.

Das Spielmobil des Jugendreferates hat hier seine neue Basis.

Zahlreiche Besucher*innen haben die neuen Räume erkundet.

Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen wurde alles neu gestaltet.

Hauptamtliche Hannah Gruner (l.) und wurde bei der Eröffnung von vielen Ehrenamtlichen unterstützt.

Vom Foyer gelangt man wie durch ein kleines Tor in die neuen Kinder- und Jugendräume. „Märchenland“ und „Landkreis Zauberwald“ steht auf den Schildern. Jugendliche sitzen gemütlich in der neuen Lounge, spielen Airhockey oder helfen an der Theke, an der Getränke ausgegeben und Tombola-Lose verkauft werden.

 

Ein Standort, viele Möglichkeiten

Hannah Gruner und Sabrina Koster nehmen an diesem Tag zahlreiche Glückwünsche entgegen – und erzählen von den intensiven vier Wochen Umbauzeit. Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen haben die beiden die Räume komplett neu gestaltet.

Der Anlass: Die Schließung des Thomaszentrums an der Surkampstraße machte eine Neuausrichtung der Jugendarbeit notwendig. „Wir mussten eine Lösung finden, wie wir unsere Angebote an einem Ort bündeln können“, erklärt die Hauptamtliche Hannah Gruner. Die Gemeinde traf eine mutige Entscheidung – und die Stadt zog mit, indem sie die Fördermittel für die Offene Arbeit zusammenlegte.

Nach vielen Gesprächen mit den Jugendlichen stand fest: Die neuen Räume sollten zentral im Gemeindezentrum an der Cranger Straße entstehen – und zwar nicht mehr im Keller, sondern sichtbar und einladend im Erdgeschoss. Das Presbyterium unterstützte diesen Wunsch. Jetzt ist die Jugendarbeit deutlich präsenter und ein echter Schwerpunkt im Gemeindeleben.

 

Neue Perspektiven für die Jugendarbeit

„Ein großer Vorteil ist, dass wir unsere Arbeitszeit nicht mehr auf zwei Standorte aufteilen müssen“, sagt Hannah Gruner. Zusätzlich freut sie sich, dass der Vertrag von Kollegin Sabrina Koster nun entfristet wurde – mit 12 festen Stunden für die Kinder- und Jugendarbeit.

Auch aus Sicht der Evangelischen Jugend des Kirchenkreises ist der Standort vielversprechend: „Wir haben uns gemeinsam entschieden, dass das neue Spielmobil hier seine Basis haben soll“, erklärt Barbara Eggers, Leiterin des Jugendreferats. Durch die Nähe zu Schulen und die enge Zusammenarbeit mit dem CVJM Erle bieten sich neue Kooperationen und Ideen an. Und vielleicht gelingt ja auch irgendwann der Durchbruch zum Außengelände …

 

Stärkung der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien

Mit den neuen Jugendräumen erfüllt die Kirchengemeinde den Wunsch der Kreissynode, die Arbeit mit jungen Menschen weiter auszubauen. Die finanziellen Mittel sind jedoch begrenzt – deshalb hat das Team eine Crowdfunding-Aktion gestartet.

Spenden werden über die Volksbank-Plattform gesammelt und dort zusätzlich aufgestockt. Wer mitmachen oder mehr erfahren möchte: www.viele-schaffen-mehr.de – Suchwort: Gelsenkirchen