„Stern in Sicht“

Fast ein Weihnachtsfilm

„Stern in Sicht“. Fast ein Weihnachtsfilm

1. Szene

Drei Gestalten auf der Reise. Schon lange unterwegs. Es begann, als sie den Stern entdeckt hatten. Für sie mehr als ein Licht. Ein Zeichen! Da muss ein Kind geboren sein. Ein Königskind.

Inzwischen liegt die Heimat weit hinter ihnen. Jetzt sind sie in einem fremden Land unterwegs. Niemand kennt sie. Keiner ist da, dem sie ihre Geschichte erzählen könnten. Dass sie losgezogen sind, um in der Ferne ihr Glück zu suchen. Dieses Kind. Niemand versteht sie.

Unterwegs treffen sie den alten König. Der lädt sie ein und tut freundlich. In Wirklichkeit aber ist er eine finstere Gestalt. Die Männer spüren das. Darum sind sie froh, als sie weiterziehen können.

Aber der Stern ist nicht mehr da. Eine Sorge mehr: Nicht nur, ob sie durchhalten. Ob die Kraft reicht. Und ob es das Kind tatsächlich gibt. Was, wenn alles umsonst war?

Dann auf einmal: Der Stern! Er ist wieder da! Und jetzt? „Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut“. Nur noch wenige Schritte. Dann sind sie am Ziel. Vor ihnen: das Kind.
Aber lesen Sie selbst: Matthäusevangelium Kapitel 2.

Schnitt.

2. Szene

Zwei Männer. Jake und Elwood, genannt die „Blues Brothers“. Beide eben erst aus dem Gefängnis entlassen. Ihr erster Weg: ins Kinderheim. Da sind sie aufgewachsen. Aber jetzt droht die Schließung. Für Jake und Elwood steht fest: Wir treiben das nötige Geld auf und retten unser Heim. Sie ziehen los. Unterwegs machen sie Halt in einer Kirche. Da soll es etwas Besonderes zu hören und zu sehen geben. Die Stimmung dort ist gut. Aber die beiden sind gelangweilt. Doch dann: Ein Stern. Sein Licht scheint durchs Fenster, genau auf einen der Brüder. „Da er den Stern sieht…“, ist er verwandelt. Nichts hält ihn mehr vor Begeisterung.
Aber sehen Sie selbst (die Werbung kann man überspringen).

Schnitt.

3. Szene

Kinder basteln in einer Kirche fürs Krippenspiel: Königskronen, Sterne. Sie gehören sie zu einem Kinderchor. Und tatsächlich: Sie fangen an zu singen. Jedoch nicht mit Tönen. Mit Gebärden. „Stern über Bethlehem“. „Da sie den Stern sehen…“, lachen sie.
Aber sehen sie selbst.

Schnitt.

4. Szene

Menschen machen schwere Zeiten durch. Zwölf Monate zuvor hatten sie an Weihnachten noch unbeschwert gefeiert. Doch das ist jetzt nicht möglich. Zu viel ist passiert. Man muss man vorsichtig sein.

Ob das vielleicht noch geht: Die Geschichte lesen. Die Musik hören. Die Kinder beobachten. Einen Stern ins Fenster hängen. Den Stern sehen und…

„Da sie den Stern sehen…“

Aber sehen Sie selbst: in Ihr Gesicht hinein.

Sternenfrohe Weihnachten!

wünscht Ihnen
Heiner Montanus
Superintendent

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