Neujahrsempfang der Evangelischen Jugend: „Baustellen-Vibes & Pommes-Drive: So startet Jugend“

Gelsenkirchen - „Siehe, ich mache alles neu“ – kreativ als Baustelle umgesetzt

Die Jahreslosung 2026 „Siehe, ich mache alles neu“ zog sich wie ein roter Faden durch den Abend – allerdings nicht als abstraktes Motto, sondern als liebevoll gestaltetes Baustellenthema. Absperrbänder, Baustellenschilder, Baken und kleine Details machten schnell klar: Hier wird nicht nur geredet – hier wird gebaut. An Zukunft, an Ideen, an Kirche.

 

Talkrunde v.l.: Norman Töpfer, Holger Dünnebacke, Andrea Henze, Barbara Eggers, Christian Uhlstein und Heiner Montanus.

Im Sessel gab es Geschichten und Erfahrungen von verschiedenen Menschen aus der Jugendarbeit zu hören.

Alles neu: Foodtruck statt Buffet.

Zum Abschluss versammelten sich viele Gäste noch einmal draußen an den Feuerkörben.

Statt klassischer Grußworte setzte die Evangelische Jugend in diesem Jahr auf ein Format mit mehr Tiefgang: eine Talkrunde mit Polit‑Prominenz aus Gelsenkirchen, Wattenscheid und Bochum.

Auch Jörg Lukat(2.v.l.), Oberbürgermeister der Stadt Bochum, war gemeinsam mit seiner Ehefrau zu Gast. Links daneben Holger Dünnebacke, Bezirksbürgermeister von Wattenscheid und Jugendpfarrer Holger Dirks.

Schneeball-Dart sorgte bei allen Gästen für jede Menge Spaß.

Foodtruck statt Buffet – Schneeball-Dart und Stehtisch-Smalltalk

Draußen wartete ein Foodtruck, der das klassische Buffet ablöste und sofort für lockere Stimmung sorgte. Dazu: Feuerkörbe, Stehtische und sogar Schneeball-Dart – ein Angebot, das bei allen Gästen für jede Menge Spaß sorgte.

Der Empfang startete bewusst entspannt: ankommen, etwas Warmes essen, ins Gespräch finden. Ganz ohne steife Programmpunkte.

Talkrunde statt Grußworte

Statt klassischer Grußworte setzte die Evangelische Jugend in diesem Jahr auf ein Format mit mehr Tiefgang: eine Talkrunde mit Polit‑Prominenz aus Gelsenkirchen, Wattenscheid und Bochum. Andrea Henze, Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, Oberbürgermeister der Stadt Bochum, Jörg Lukat und der Bezirksbürgermeister von Wattenscheid, Holger Dünnebacke. Mit in der Runde waren auch Heiner Montanus, Superintendent des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, Christian Uhlstein, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie Barbara Eggers, Leiterin des Jugendreferats des Kirchenkreises. Moderiert wurde der Talk von Norman Töpfer, Ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Evangelischen Jugend.

Die Botschaft war klar: Nicht nur Kirche befindet sich im Wandel – auch die Städte stehen vor großen Transformationsaufgaben. Rechtsruck, Digitalisierung, Sozialstrukturen, Engagement, Teilhabe: Die Herausforderungen wachsen.

Und gerade deshalb sei es wichtig, jungen Menschen eine Stimme zu geben und sie in aktuelle Entwicklungen einzubeziehen.

Kleine Andacht – großer Rahmen

Eine kurze Andacht im Gemeindesaal setzte einen ruhigen und verbindenden Akzent. Sie hielt zusammen, was der Abend ausstrahlte: Aufbruch, Mut und gleichzeitig Gemeinschaft.

Im Mittelpunkt: der Austausch

Was den Abend prägte, war vor allem eines: Gespräche. Junge Menschen, Mitstreiter*innen aus Politik und Stadtgesellschaft, Hauptamtliche, Ehrenamtliche – viele nutzten die Gelegenheit, um Ideen zu teilen, Fragen zu stellen, zuzuhören.

Der Neujahrsempfang zeigte deutlich, wie sehr die Evangelische Jugend im Kirchenkreis darauf setzt, Wandel aktiv zu gestalten und Räume zu schaffen, in denen Kirche in neuer Form wachsen kann.

Finale am Feuerkorb

Zum Abschluss versammelten sich viele Gäste noch einmal draußen an den Feuerkörben. Ein runder Ausklang für einen Empfang, der nicht nur gut besucht, sondern auch richtig gut gelungen war.
JP


Fotos: Volker Hergarten