Mit Tatendrang und eigenen Ideen

Die Emmaus-Jugend ist mit einem Ehrenamtspreis ausgezeichnet worden

Gemeinsam mit Jugendpfarrerin Kirsten Sowa und Jugendleiter Ralf Müller freut sich die Evangelische Jugend Emmaus über die Auszeichnung ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Von links hinten: Kirsten Sowa, Sasha Kampmann, Marvin Primus und Ralf Müller. Vorne: Klara Hill, Emely Zabel und Till Sowa. FOTO: CORNELIA FISCHER

Gemeinsam mit Jugendpfarrerin Kirsten Sowa und Jugendleiter Ralf Müller freut sich die Evangelische Jugend Emmaus über die Auszeichnung ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Von links hinten: Kirsten Sowa, Sasha Kampmann, Marvin Primus und Ralf Müller. Vorne: Klara Hill, Emely Zabel und Till Sowa. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Die Jugendlichen mischen in der Emmaus-Gemeinde ordentlich mit, sind aktiv bei der Organisation von Kinder- und Jugendfreizeiten, helfen zuverlässig bei kirchlichen Events und sind unter Corona-Bedingungen aktiv dabei, wenn es um das Planen und Produzieren von Videos geht, z.B. für den Online-Adventskalender.

Jetzt haben elf Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren Grund zum Jubeln: Für ihr großes Engagement erhielten sie einen der begehrten Ehrenamtspreise 2020 der Stadt Gelsenkirchen. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautete „Jung und engagiert in Gelsenkirchen“ und richtete sich an 14- bis 27-Jährige.

Zum ersten Mal haben sie sich um diese Auszeichnung beworben: „Wir haben uns riesig gefreut“, stellt Marvin Primus fest. „Dabei ist die tolle Gemeinschaft, die wir hier haben und die Anerkennung für unsere Arbeit in der Gemeinde der eigentliche Ansporn für uns!“ Der 24-Jährige, der auch im Jugendausschuss der Gemeinde aktiv ist, ist seit zehn Jahren in der Emmaus-Jugend dabei und auch, wenn er jetzt in einer Nachbarstadt arbeitet, gehören die Treffen in der Gemeinde fest zu seinem Leben.

Auch Sasha Kampmann ist in der Emmaus-Jugend aktiv. „Ich habe gar nicht damit gerechnet und bin echt glücklich darüber“, freut sich die 15-Jährige über diese Auszeichnung. Zurzeit macht sie die Juleica-Ausbildung, die sie für die ehrenamtliche Mitarbeit, auch als Leiterin, in der Kinder- und Jugendarbeit qualifizieren wird. Schade findet sie allerdings, dass von offizieller Seite niemand kam, um den Preis, Blumen, Pokal und Urkunde zu überreichen. Mit Maske und großem Abstand wäre das doch vielleicht möglich gewesen, bedauern die Jugendlichen.

Aber nicht nur die Preisübergabe, sondern auch die geplante Feier mit Kulturprogramm, Buffet und zahlreichen Gästen im Hans-Sachs-Haus fiel Corona zum Opfer. Vielleicht wird die Feier ja im nächsten Jahr nachgeholt, so hoffen die Jugendlichen sehr.

„Die jungen Ehrenamtlichen aus der Gemeinde bringen sich aktiv mit eigenen Ideen und Tatendrang bei den unterschiedlichen Gruppenaktivitäten ein, unterstützen die Leitung der Gruppen und helfen bei Veranstaltungen – vom Catering bis zur Technik.“ So heißt es in der offiziellen Begründung zur Preisverleihung. Mit viel Einsatz würden die jungen Menschen Gelsenkirchen zu einer lebens- und liebenswerten Stadt machen, heißt es dort weiter.

Und mit der Auszeichnung, vergeben von der Stadt Gelsenkirchen und der Ehrenamtsagentur, ist auch ein Preisgeld verbunden, gestiftet von der Sparkasse Gelsenkirchen.

1.500 Euro erhält dabei die Emmaus-Jugend. „Davon wollen wir einen Raum für Ehrenamtler gestalten – und wenn das Geld reicht, auch noch einen gemeinsamen Wochenend-Zeltausflug machen, dann, wenn das wieder möglich sein wird“, freuen sich die Jugendlichen der Emmaus-Kirchengemeinde über diese Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Arbeit.

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