Im Schatten der Stephanuskirche

Auf dem Gelände der Trinitatis-Gemeinde entsteht ein Seniorenheim

Von der Westerholter Straße aus: Wo Gemeindehaus und Pfarrhaus standen, beginnt jetzt der neue Gebäudekomplex des Seniorenheims.

Von der Westerholter Straße aus: Wo Gemeindehaus und Pfarrhaus standen, beginnt jetzt der neue Gebäudekomplex des Seniorenheims.

Und so sieht es derzeit von der anderen Seite aus: links die Kirche mit der Orgelempore, rechts das neue Haus.

Und so sieht es derzeit von der anderen Seite aus: links die Kirche mit der Orgelempore, rechts das neue Haus.

Auch wegen ihrer ungewöhnlichen Dreiecksform steht die vergleichsweise junge Stephanuskirche unter Denkmalschutz. FOTOS: CORNELIA FISCHER

Auch wegen ihrer ungewöhnlichen Dreiecksform steht die vergleichsweise junge Stephanuskirche unter Denkmalschutz. FOTOS: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Nah am Westerholter Wald inmitten eines Wohngebietes: Das neue Seniorenheim, das im Schatten der denkmalgeschützten Stephanuskirche an der Westerholter Straße in Buer entsteht, nimmt Gestalt an. Schon bald werden die ersten Pflegebedürftigen hier einziehen können. Im November 2019 feierten Handwerker und Bauherren Richtfest, dann kam Corona und führte zu leichten Verzögerungen, doch nun soll im November das dann dritte Haus von Heimbetreiber Belia in Gelsenkirchen seine Pforten öffnen. 80 vollstationäre Betten für Pflegebedürftige werden dann hier im Herzen des nördlichen Stadtzentrums bereitstehen – genau dort, wo noch vor nicht allzu langer Zeit Gemeindehaus und Pfarrhaus der Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Buer standen.

Die Stephanuskirche selbst wird Teil des Pflegeheims – dort sollen etwa Fortbildungen oder Veranstaltungen stattfinden. Was genau der neue Eigentümer dort anbieten will, ist aber noch in Planung. Doch – und das auch zur Erleichterung der Trinitatis-Gemeinde – für Gottesdienste steht ihr das ehemalige Zuhause weiter zur Verfügung. Denn entwidmet wurde das Gotteshaus ausdrücklich nicht. Die jüngste Kirche der Trinitatis-Gemeinde war 1970 eingeweiht worden. Wegen ihrer besonderen Architektur, die Grundform des Gebäudes ist entwickelt aus einem Dreieck, steht sie unter Denkmalschutz.

„Als Kirchengemeinde haben wir ein über zehn Jahre vertraglich gesichertes Nutzungsrecht, in der Regel feiern wir dort immer am dritten Sonntag des Monats sowie zu besonderen Anlässen Gottesdienste“, betont Gemeindepfarrerin Karla Wessel und freut sich, dass so die Kirche der Gemeinde noch weiterhin zumindest etwas erhalten bleiben wird.

Und das Seniorenheim selbst wird neues Leben in die Kirchengebäude und die Nachbarschaft bringen, denn neben den pflegebedürftigen Bewohnern werden dann auch etwa 65 Mitarbeiter in der Einrichtung arbeiten.

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