„Ich hab meinen Platz in Gottes Welt!“

Mirjam Domke kehrt als Pfarrerin in die Trinitatis - Kirchengemeinde Buer zurück

Mirjam Domke ist in die Gemeinde ihres Vikariats zurückgekehrt und hofft, in der Trinitatis – Kirchengemeinde Buer bald als gewählte Gemeindepfarrerin wirken zu können. Foto: Frauke Haardt-Radzik

GELSENKIRCHEN – Aufgewachsen als Pfarrerstochter, kennt sie sich mit den Gepflogenheiten eines Pastorenhaushalts gut aus. Ihren Vater nannte sie einmal einen „coolen Typ“, als leuchtendes Vorbild gilt er ihr wohl allemal. Doch jetzt begibt sich Pfarrerin Mirjam Domke zurück zu ihren eigenen Wurzeln. Als Vikarin hat sie hier am 1. Oktober 2017 ihren Dienst begonnen, nun ist sie nach einer Zeit im Probedienst aus der Christus - Kirchengemeinde Buer wieder in die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Buer im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid zurückgekehrt.

„Ich freue mich wieder zurück zu sein. Ich lebe mit meinem Mann Christian und unserem einjährigen Sohn bereits in Buer. Das ist also praktisch“, freut sich die 30-Jährige darauf, nun bald ohne große Eingewöhnungszeit in Trinitatis als Pfarrerin durchstarten zu können. Zunächst noch im Probedienst, doch im nächsten Jahr wird sie sich auf die freie Stelle der Gemeinde bewerben.

Geboren in Herdecke, lernte schon die kleine Mirjam die bunte Vielfalt der Religionen kennen, als sie ihre ersten Lebensjahre im Kongo aufwuchs, wohin es die Familie von Pfarrer Martin Domke zog. „Diese Vielfalt hab ich dann während meines Studiums wieder erlebt, als ich einen Teil meines Theologiestudiums in Paris absolvierte“, erläutert die junge Pfarrerin fröhlich.

Ein Schwerpunkt in ihrer neuen alten Wirkungsstätte wird die Arbeit mit Kindern sein. „Ich fand die biblischen Geschichten schon seit Kindheit toll!“ Im Kindergarten wird sie dann bald in ihre Doppelrolle als Mutter und Pfarrerin schlüpfen, wenn ihr Sohn soweit ist.

In der Konfirmandenarbeit macht sie sich dafür stark, Positives aus der Coronazeit auch weiterhin beizubehalten, etwa die Vorstellungsrunden aller Neuen per Zoom. „Wir sind dabei, ein neues Konzept für die Konfirmandenarbeit auszuarbeiten“, geht sie auch dieses Thema voller Elan an.

Trotzdem ist auch Mirjam Domke froh, dass der Lockdown nun erstmal vorbei ist und es jetzt wieder viele Taufanfragen in ihrer Gemeinde  gibt. Feste Termine plus viel Kreativität, das ist es, was sie an ihrer Arbeit so schätzt. „Ich hab meinen Platz in Gottes Welt“, sagt sie und hofft, als baldige Gemeindepfarrerin diesen auch in der Trinitatis – Kirchengemeinde Buer ausfüllen zu können. FHR

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