Ein echter Aufhänger

„Impulse“ – Ein Kalender zu jüdischen und anderen Festen

Arnd Röbbelen, Antje Röckemann (von links) und Holger Dirks (rechts) hatten die Idee zum Impulse-Kalender. Gewidmet ist er der langjährigen Leiterin des Öffentlichkeitsreferats, Pfarrerin i.R. Katharina Blätgen. Foto: Michael Blätgen

Ein Kalender mit 16 Monatsmotiven, das ist eine Besonderheit. „Das jüdische Neue Jahr 5782 begann am Vorabend des 7. Septembers“, erläutert Pfarrerin Antje Röckemann den Grund für die dargestellten 16 statt 12 Monate.

Vor Jahren hatte die ehemalige Leiterin des Öffentlichkeitsreferates, Katharina Blätgen, die Idee zu einem interreligiösen Kalender. Unter dem Namen „Miteinander“ wurden dort christliche, jüdische und muslimische Feiertage vorgestellt. Dieser Kalender ist über den Luther Verlag, Bielefeld, zu beziehen. Coronabedingt wurde Pfarrerin Blätgen im März im ganz kleinen Kreis in den Ruhestand verabschiedet. „Wir wollten Katharina Blätgen ein Geschenk zum Abschied machen, dabei kamen wir auf die Idee, ihr einen Kalender zu schenken“, sagt Antje Röckemann. Schnell wurde klar, es sollte nicht nur ein Exemplar werden, sondern viele und nun ist der Impulse - Kalender in einer Auflage von 1000 Stück herausgekommen.

Ein Kalender zum Abschied

Die ehemaligen Kollegen Arnd Röbbelen (heute Kirchenkreis Herne) und Holger Dirks, Jugendpfarrer, sowie Antje Röckemann, Vorsitzende des Öffentlichkeitsausschusses, hatten zusammen die Idee. Gemeinsam wurden Fotos gesichtet, diese zeigen Monat für Monat ganz unterschiedliche Aktivitäten kirchlichen Lebens im evangelischen Kirchenkreis. Pfarrerin Röckemann schrieb zu jedem Monatsbild Texte, wählte aus den vielen Feier- und Gedenktagen diejenigen aus, die im Kalender aufgenommen werden sollten, gestaltete gemeinsam mit einer Grafikerin das Layout und wird nun, peu à peu, Informationen zu den einzelnen Feier- und Gedenktagen ins Internet stellen. Abzurufen unter Kalender.kirchegelsenkirchen.de bzw. Kalender.kirchewattenscheid.de

Impulse – Kalender spricht verschiedene Aspekte an

Der Kalender ist auch ein Beitrag des Referates für gesellschaftliche Verantwortung zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Neben den jüdischen Feiertagen erinnert er auch monatlich an die bundesweite Kampagne „beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“. In kleinem Format werden die Plakate gezeigt, die in vielen Kirchengemeinden aushängen. So heißt es im September 2021 „Versöhnung feiern – Jom Kippur beziehungsweise Buße und Umkehr“.

Eine weitere Besonderheit dieses Kalenders: Die Woche beginnt hier nicht mit dem Montag, sondern mit dem Sonntag! „Nach biblischem Verständnis ist der Sonntag der erste Tag der Woche und der Samstag der Ruhetag. Der erste Wochentag, unser Sonntag, wird dann in der neuen christlichen Gemeinschaft gewählt, um sich zum Gebet zu versammeln“, so Pfarrerin Röckemann dazu.

Ende August wurde das erste Exemplar an die ehemalige Leiterin des Öffentlichkeitsreferats, Katharina Blätgen, übergeben. „Es war eine gelungene Überraschung und sie fühlte sich sehr geehrt“, erinnert sich Röckemann. Nun wird der Impulse – Kalender 2021/ 2022 eifrig verteilt an die Presbyterien des Kirchenkreises, ebenso innerhalb der verschiedenen Referate und der Verwaltung des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid.

Kalender gegen Spende erhältlich – für die jüdische Gemeinde

Er ist nicht käuflich zu erwerben, jedoch wird um eine Spende gebeten. Diese soll der Kinder - und Jugendarbeit der jüdischen Gemeinde zu gute kommen. Wer gern ein eigenes Exemplar haben möchte, kann sich an das Referat für gesellschaftliche Verantwortung wenden ( Tel. 0209/ 589007160 oder per E- Mail: gewat-kk.rgv@ekvw.de).

Ein vielschichtiger Kalender. Er macht auf jüdische Feiertage aufmerksam, ebenso weist er mit den Fotos auf viele kreative Ideen in den Gemeinden und Referaten des Kirchenkreises hin. Er regt viele Gedanken an, die sich aus den verschiedenen Impulsen, die der Kalender setzt, ergeben. 

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