Gedenkveranstaltung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag

Die Gedenkveranstaltung steht im Zeichen der Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz, an die Millionen Opfer des Nationalsozialismus‘ sowie an die Deportation Gelsenkirchener Juden am 27. Januar 1942 nach Riga. 

Im Mittelpunkt steht ein Vortrag von Sascha Feuchert, Professor für Literatur an der Universität Gießen mit dem Schwerpunkt Holocaust- und Lagerliteratur, zum Thema „Schreiben als Widerstand. Texte aus den Ghettos und den KZs als Zeugnisse der Selbstbehauptung“                                                                        

Holocaust- und Lagerliteratur - Tagebücher, Chroniken, fiktionale Texte, die über den Holocaust sprechen – ist eine eigene Literaturgattung, die ab dem Jahr 1933 aufgekommen ist. Schon mit dem Einrichten der ersten Terrorinstitutionen des NS-Staates sind erste Texte verfasst worden. Das Thema Selbstbehauptung und Widerstand gegen unmenschliche Umstände ist dabei ein Charakteristikum dieser Literatur. Besonders bekannte Autorinnen und Autoren sind etwa Primo Levi, Elie Wiesel, Ruth Klüger, Jean Améry.

Die musikalische Begleitung der Gedenkveranstaltung übernimmt Viktoria Sarazinski.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Gedenkveranstaltung begrüßen zu dürfen.

Aus Sicherheitsgründen ist eine Anmeldung bis zum 22. Januar 2026 notwendig per E-Mail an anfrage(at)jg-ge.de

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen, dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen und dem Verein Neue Synagoge e.V.

Termin:27.01.2026
Beginn: 18:00 Uhr
Ort:Neue Synagoge
Georgstraße 2
45879 GE-Mitte
Eintritt: frei

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