Selbstbehauptung nach der Befreiung. Die Jüdische Kultusgemeinde Gelsenkirchen von 1945 bis heute

Vortrag von Stefan Nies M.A.

Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus kehrten nur wenige überlebende Juden und Jüdinnen aus Lagern und unterschiedlichen Zufluchtsorten nach Gelsenkirchen zurück. Hinzu kamen aus anderen Ländern dorthin verschleppte oder zufällig hier gestrandete „Displaced Persons“. Viele wollten in die USA oder nach Palästina auswandern oder in ihre osteuropäische Heimat zurückkehren. Doch einige blieben – wenn auch auf „gepackten Koffern“. Stefan Nies zeichnet zunächst die Geschichte der kleinen jüdischen Kultusgemeinde in Gelsenkirchen von 1945 bis zu Beginn der 1990er Jahre nach und widmet sich dann der unerwarteten Neubelebung, die sich für die Gemeinde durch die Einwanderung jüdischer „Kontingentflüchtlinge“ aus Osteuropa ergab.

Stefan Nies M.A. ist Historiker und Eigentümer des Büros für Geschichte, Hamburg/Dortmund (https://stefan-nies.de/) und arbeitet für Museen und Gedenkstätten. Zusammen mit Prof. Dr. Stefan Goch hat Stefan Nies das Buch Selbstbehauptung nach dem Holocaust. Die jüdische Gemeinde Gelsenkirchen nach 1945, Essen 2021, herausgegeben. 

Der Eintritt ist frei.

 

Um Anmeldung wird gebeten unter 0209 70 25 22 20 (auch AB)

oder christlich-juedische-ge(at)freenet.de

 

 

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und

der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen

 

Termin:17.09.2025
Beginn: 18:00 Uhr
Ort:Neue Synagoge
Georgstraße 2
45879 GE-Mitte
Eintritt: frei

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