Orthodoxes Judentum in Deutschland gestern und heute

Rabbiner Avichai Apel zu Gast in der Neuen Synagoge, Gelsenkirchen

Am Mittwoch, den 3. November, um 19.00 Uhr wird Rabbiner Avichai Apel die Geschichte und Bedeutung des orthodoxen Judentums in Deutschland nachzeichnen. Ebenso wird der Vortrag die Vielfalt jüdisch-orthodoxen Lebens in Deutschland vorstellen.

Der Begriff des orthodoxen Judentums entstand im 19. Jahrhundert als Abgrenzung zum liberalen Judentum. Das Ideal des orthodoxen Judentums jedoch, die Treue zur schriftlichen und mündlichen Offenbarung, wie sie in Tora und Talmud festgehalten ist, ist wesentlich älter. Damit knüpft ortho- doxes Judentum sowohl an die rabbinische Tradition der ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung als auch an nam- hafte Rabbiner an, die in Mitteleuropa gewirkt haben: Rabenu Gerschom, Raschi, Rav Aibschitz oder Rav Hirsch.

Nach der fast vollständigen Vernichtung jüdischen Lebens in Deutschland während der Schoah hat sich das orthodoxe jüdische Leben in Deutschland mittlerweile wieder in vielfältiger Form entwickelt. 2003 gründete sich die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD), die mittlerweile über 50 Mitglieder hat und in halachischen, das heißt religions- rechtlichen Fragen berät, aber auch im interreligiösen Dialog engagiert ist. In den letzten Jahren wurden auch wiederAusbildungsstätten für Rabbiner und Kantoren gegründet. Mit der Ronald S. Lauder-Foundation aus den USA und der aus Russland stammenden Chabad-Bewegung zeigen sich auch die globalen Netzwerke der jüdischen Orthodoxie in Deutschland.

Rabbiner Avichai Apel ist Gemeinderabbiner in Frankfurt/Main, nachdem er viele Jahre in Dortmund tätig war. Er ist Mitglied des Vorstands der Orthodoxen Rabbiner- konferenz Deutschland.

Anmeldung bei:

Ralf Lange-Sonntag
Telefon: 0521 594-255
E-Mail: ralf.lange-sonntag@ekvw.de

Teilnahme nach Anmeldung, mit Maskenpflicht und 3G-Regel

Kooperationspartner: 
Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen e. V.

 

Termin:03.11.2021
Beginn: 19:00 Uhr
Ort:Neue Synagoge
Georgstraße 2
45879 GE-Mitte
Eintritt: frei

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