Westfalen-Lippe. Als Frau D. aus Somalia im neunten Schwangerschaftsmonat zur Fachstelle YUNA Westfalen-Lippe kam, ging es zunächst um die Attestierung ihrer Genitalbeschneidung für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Doch schnell zeigte sich, dass weit mehr Unterstützung notwendig war: Ihre spezifischen Bedarfe aufgrund einer Beschneidung vom Typ III waren im Krankenhaus nicht weitergegeben worden. Durch die enge Koordination zwischen Hebammen, Klinik, niedergelassenem Gynäkologen und der Geflüchteten-Unterkunft konnte YUNA ermöglichen, dass die Klientin – ihrem Wunsch entsprechend – eine Spontangeburt erleben konnte.
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