Zwei Jugendreferentinnen für den Kirchenkreis

Jessica Großer und Verena Altemeier bilden jetzt ein Team

Jessica Großer (links) und Verena Altemeier kennen sich seit vielen Jahren und haben sich gut auf die Teamarbeit im Jugendreferat vorbereitet. FOTO: CORNELIA FISCHER

Jessica Großer (links) und Verena Altemeier kennen sich seit vielen Jahren und haben sich gut auf die Teamarbeit im Jugendreferat vorbereitet. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Aus dem Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid gibt es Neuigkeiten: Jessica Großer kommt zum 1. Oktober mit halber Stelle aus der Babypause zurück. Ihre Elternzeit-Vertretung Verena Altemeier bleibt mit halber Stelle und arbeitet seit dem 1. August im neuen „Sozialdienst Schule“ (SDS) in Trägerschaft des kreiskirchlichen Referats „Offener Ganztag an Schulen“.

Auch in den letzten anderthalb Jahren mit Tochter Charlotte in der Hauptrolle war es Jessica Großer wichtig, nicht komplett aus der Jugendarbeit heraus zu sein. „Ich habe mir gerne berichten lassen, was im Kirchenkreis gerade so dran ist und meine Ehrenämter in den Vorständen der Evangelischen Landesgemeinschaft Offener Türen und des Berufsverbands Gemeindepädagogik fortgeführt.“ Nun nimmt sie die Arbeit im Jugendreferat an der Seite von Verena Altemeier wieder auf. „Wir teilen uns die Gremienarbeit. Da konzentriere ich mich auf die innerkirchlichen Ausschüsse und Arbeitskreise, während Verena die Interessenvertretung auf kommunaler Ebene weiterführen wird.“ Schulungen, Beratungen, Aktionen und das Alltagsgeschäft machen beide Pädagoginnen gemeinsam oder in Absprache miteinander. „Vieles wird sich im Prozess zeigen und dann werden wir in Abstimmung mit unserem Fachausschuss und dem Kreissynodalvorstand reagieren“, so Großer. Am meisten freut sich die 32-Jährige darauf, „all die vielen Menschen wieder zu sehen, die ich nun schon längere Zeit nicht getroffen habe.“

Verena Altemeier ist in ihrer neuen Stelle beim SDS an der Turmschule in Rotthausen noch in der Aufbauphase. Dort wird sie an der Seite von Nicole Hegenberg Kinder und Eltern während der Grundschulzeit begleiten, ihnen bei Problemen helfen und darüber hinaus Projekte organisieren. Der SDS wurde mit dem neuen Schuljahr eingerichtet, finanziert aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes. „Es gibt 14 schulische Sozialdienste in Gelsenkirchen, die alle Grundschulen abdecken. Davon sind vier bei freien Trägern angesiedelt: Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Bauverein Falkenjugend und eben Evangelische Kirche“, berichtete Altemeier. Die 32-Jährige arbeitet gerne beim Kirchenkreis und ist froh, dass nun, wenn auch erst einmal befristet bis 31.7.2014, eine Lösung gefunden wurde, in der ihre beiden Arbeitsbereiche sich gut ergänzen. „Die Evangelische Jugendarbeit fängt ja nicht erst bei Teenagern an. Sie richtet sich mit vielen Angeboten an Kinder im Grundschulalter.“ Ein gutes Beispiel dafür ist der nächste Kinder-Kulturtag am 24. November in der Neustadt.

Was die Gremienarbeit betrifft, hat Altemeier Sitz und Stimme im Vorstand des Stadtjugendringes. Sie versteht sich als Vertreterin der Interessen der Evangelischen Jugend als großer Träger, aber auch derjenigen der kleinen Träger. „Derzeit ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass die Kinder- und Jugendarbeit trotz der Beschränkungen durch die Haushaltssicherung der Stadt angemessen ausgestattet wird.“ 

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