Zentraler Ruhepunkt lädt zum Gebet

Kirchengemeinde Höntrop freut sich über das neue Altarfenster in ihrer Kapelle

WATTENSCHEID – In einem festlichen Gottesdienst am Palmsonntag hat die Kirchengemeinde Wattenscheid-Höntrop ein neues Mittelfenster im Altarraum ihrer Kapelle an der Höntroper Straße eingeweiht. Im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Kapelle vor zwei Jahren war entdeckt worden, dass es an der Stirnwand des Gotteshauses einmal ein Fenster gegeben hatte. Die ursprüngliche Maueröffnung wurde freigelegt und zunächst mit einer schlichten Milchglasscheibe versehen. Nun wurde diese Scheibe durch das neue Fenster ersetzt. In seinem Zentrum steht das Kreuz, das durch das einfallende Licht gelb leuchtet. Das Fenster hebt sich von den anderen Fenstern deutlich ab, sowohl durch seine moderne Gestaltung als auch dadurch, dass es über die Maueröffnung hinausragt.

Der Entwurf des Altarfensters stammt von der Künstlerin Christiane Schwarze-Kalkoff aus Halle an der Saale. Sie hatte sich in einem Ausschreibungswettbewerb gegen zwei weitere Vorschläge durchgesetzt. „Mein Ziel war es, im Mittelfenster einen zentralen Ruhepunkt für den Betrachtenden zu schaffen. Die neue Gestaltung soll die Kirche so prägen, dass man zur Ruhe, zur Meditation, zum inneren Gebet zu Gott findet“, sagte sie in ihrer Rede während des Gottesdienstes. „Der gelbe Schein des Kreuzes soll die segnende Kraft der Energie Gottes für unser Leben darstellen“, erläuterte sie. „Das helle Kreuz im Zentrum erinnert an das Jesuswort aus dem Johannesevangelium ‚Ich bin das Licht der Welt’“, sagte Pfarrer Andreas Hirschberg. „Dadurch korrespondiert es mit den Nachbarfenstern, denen man die Jesusworte ‚Ich bin das Brot des Lebens’ und ‚Ich bin der Weinstock’ zuordnen kann.“

Finanziert wurde das Fenster durch das Vermächtnis des 2003 verstorbenen Höntroper Pfarrers Albrecht Schwier, der damit die künstlerische Ausgestaltung der Kapelle ermöglicht hatte. Die Gemeindevertreter sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. „Durch das schöne Fenster wird die gesamte Kapelle aufgewertet“, sagte Günter Preuß und auch Pfarrer Hirschberg zeigte sich berührt: „Das neue Fenster gibt mir ein Vollständigkeitsgefühl“, sagte er. AR

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