„Wir-Gefühl“ am Tag der Arbeit

Ein ökumenischer Gottesdienst leitete die Kundgebungen am 1. Mai ein

Auftakt der Kundgebung: Der ökumenische Gottesdienst am Musiktheater im Revier mit Industrie- und Sozialpfarrer Dieter Heisig.

Das symbolträchtige "Kreuz der Arbeit" begleitete die Aktion: Ein Teilnehmer beschriftet es mit dem Worten "Opel Bochum". FOTOS: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Der Arbeitskreis der christlichen Sozialverbände Gelsenkirchen ist auch in diesem Jahr dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) gefolgt, an der Kundgebung zum Tag der Arbeit am 1. Mai teilzunehmen.

„Die Zukunft der Arbeit gestalten wir“ lautete das diesjährige Motto des DGB. Das Programm begann traditionell um 9.45 Uhr auf dem Vorplatz des Musiktheaters im Revier mit einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltet von dem evangelischen Industrie- und Sozialpfarrer Dieter Heisig und dem römisch-katholischen Pfarrer Herrmann Zimmermann. Nicht fehlen durfte das symbolträchtige „Kreuz der Arbeitslosigkeit“ und ein musikalischer Beitrag, der dieses Mal von dem Gelsenkirchener Norbert Labatzki stammte.

Heisig nahm in seiner Predigt diejenigen Menschen in den Blick, „denen seit Jahren alle Chancen auf ein gutes Leben in dieser Gesellschaft verwehrt werden“, und machte deutlich, dass sie täglich mit großen Einschränkungen leben müssen. Er appellierte an die benötigte Handlungsbereitschaft und das Gemeinschaftgefühl, das „Wir“ gemäß des Tagesmottos, um die Zukunft der Arbeit zu gestalten.

Anschließend brach der Demonstrationszug zum Neumarkt auf, wo eine große Kundgebung mit dem DGB-Regionsvorsitzenden Josef Hülsdünker und Elke Hannack, die stellvertretende Bundesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes sowie dem Oberbürgermeister Frank Baranowski stattfand.

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