Weihnachtstrubel herrschte auch bei Familie Luther

In der Adventskirche wird die Weihnachtsgeschichte mit Luther verbunden

Noch fehlen die Kostüme, doch die Kinder und Jugendlichen zeigen beim Einstudieren der Theater – und Gesangszenen großen Einsatz. Jetzt warten alle gespannt auf die Uraufführung zu Weihnachten in der Adventskirche. PHOTO: CORNELIA FISCHER

Noch fehlen die Kostüme, doch die Kinder und Jugendlichen zeigen beim Einstudieren der Theater – und Gesangszenen großen Einsatz. Jetzt warten alle gespannt auf die Uraufführung zu Weihnachten in der Adventskirche. PHOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Da sage noch einer, Kinder und Jugendliche würden nicht mehr singen und immer weniger hätten Zeit, über Wochen für eine Veranstaltung zu proben! Die Trinitatis-Kirchengemeinde Buer rief und gut 50 Kinder, aber auch einige Jugendliche, kamen zur Adventskirche Scholven.

Die meist 5- bis 10-Jährigen fanden sich wochenlang regelmäßig jeden Montagnachmittag im Luthersaal an der Adventskirche ein und übten Gesang und Theaterszenen. Etwa jene, bei der Familie Luther auf der Bühne am Altar sitzt. Papa Martin Luther will die Weihnachtspredigt schreiben und wird durch die Kurrendesinger, die den “Quempas” singen (also auf Latein), gestört. Die Kinder fragen, was das ist – und im Erklären wird deutlich, dass nur durch verständliche Worte die Weihnachtsbotschaft weitergegeben werden kann. Darum wird anschließend auch der “Quempas” auf Deutsch gesungen (Den die Hirten lobeten sehre ... EG 29).

Neben der Geschichte von Martin Luther und seiner Familie werden auf einer zweiten Bühne in diesem Musical auch einzelne Teile der klassischen Weihnachtsgeschichte gespielt.

Die einzelnen Theaterszenen, die die Kinder und Jugendlichen mit viel Einsatz einstudiert haben, werden immer wieder ergänzt durch gemeinsames Singen von Liedern, begleitet von einer Musikgruppe. Egal wie alt die einzelnen Akteure sind, aufgeregt sind alle und alle warten gespannt auf Weihnachten und darauf, ihr Musical nun endlich aufführen zu dürfen.

Das Stück wurde von Michaela Kiepert, einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin, selbst geschrieben und entwickelte sich allmählich während der Proben bis zur endgültigen Fassung. Zu Weihnachten wird es nun also als Uraufführung zu sehen und zu hören sein. Und zwar am 20.12., 18 Uhr, im Jungendzentrum „Kurt-Schumacher Haus“, Mehringstraße 18, und am 24.12., um 15 Uhr, in der Adventskirche, Metterkampstraße 11, in Gelsenkirchen-Buer.

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