Wechsel in der Verwaltungsleitung

Verwaltungsleiter Klaus-Dieter Salinga wurde im feierlichen Rahmen in den Ruhestand verabschiedet. Matthias Hurraß ist neuer Verwaltungsleiter

Superintendent Rüdiger Höcker mit Klaus-Dieter-Salinga und Matthias Hurraß

Abschied und Neubeginn zugleich waren die Themen des Gottesdienstes und des Empfangs im Gemeindehaus: Superintendent Rüdiger Höcker mit Klaus-Dieter-Salinga und Matthias Hurraß (von links). PHOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN –Nach rund 43 Jahren im kirchlichen Verwaltungsdienst ist der Verwaltungsleiter des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, Klaus-Dieter Salinga, in den Ruhestand verabschiedet worden. Viele Gäste waren am 5. September zum Festgottesdienst in die Gelsenkirchener Altstadtkirche gekommen.

„Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken!“ lautet der Monatsspruch des Septembers 2014. Worte die Mut machen, eine neue Aufgabe anzupacken. Nachdem der Nachfolger Matthias Hurraß mit Gottes Segen in den Dienst der Leitung berufen wurde, erfolgte Salingas Entlastung von der Verantwortung seines Amtes. „Du hast dem Kirchenkreis gut getan“, würdigte ihn Superintendent Rüdiger Höcker. Salinga habe den Kirchenkreis durch schwierige Jahre geleitet, „eine Zeit, die durch Loyalität und Freundschaft geprägt war.“ Der feierliche Gottesdienst wurde von Kreiskantor Andreas Fröhling an der Orgel begleitet. Zu Salingas Überraschung traten sein Sohn und seine Schwiegertochter als Bläser auf.

Festlicher Empfang zum Wechsel der Verwaltungsleitung

Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus sprachen der Superintendent, Mitarbeitende und Gäste Salinga ihren Dank und gute Wünsche aus, und begrüßten Hurraß herzlich als neuen Verwaltungsleiter. Der juristische Ortsdezernent Henning Juhl überbrachte Grüße des Landeskirchenamtes Westfalen. „Mit berechtigtem Stolz dürfen Sie auf Ihren Werdegang zurückblicken, der Sie bis an die Spitze der kreiskirchlichen Verwaltung geführt hat“, sagte er zu Salinga. Bei all den verschiedenen Arbeitsfeldern im Kirchenkreis habe er sein Wissen auch auf landeskirchlicher Ebene eingebracht. Anschließend hieß er Hurraß herzlich willkommen: „Mit Ihrer Erfahrung als Verwaltungsamtsleiter des Diakonissen-Mutterhaus-Bleibergquelle in Velbert haben Sie sich qualifiziert, diese Amtsleitung hier zu übernehmen.“

Neuanfang und Rückkehr zugleich

Viele gute Wünsche aus der Mitarbeiterschaft für die neue Lebensphase wurden Salinga durch Bettina Alker, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, überbracht. Gemäß des Mottos „back to the roots“ begrüßte sie Hurraß, der einigen Mitarbeitenden noch bekannt ist. 1993 begann er im Kreiskirchenamt seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und ist nun zu den Wurzeln seines beruflichen Werdegangs zurückgekehrt.
Grußworte aus dem synodalen Finanzausschuss überreichte Pfarrer Ernst-Udo Metz. Er dankte Salinga für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, „für ihn geschah Verwaltung immer im Auftrag, nie im Selbstzweck und schon gar nicht als Herrschaftsinstrument.“ Hurraß gegenüber versprach er, „die Entscheidungen, die zu treffen und auszuführen sind, so mit Ihnen vorzubereiten, dass sie fundiert und nachhaltig sind.“

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und eine wunderbare und erfolgreiche Zusammenarbeit“ sagte Hurraß, und zeigte sich erfreut über das in ihn gesetzte Vertrauen. Sein besonderer Dank galt Salinga für seine Unterstützung in der Phase des Wechsels der Verwaltungsleitung und seiner Ehefrau, die diese berufliche Entscheidung mittrug.

In schweren Zeiten nicht untergegangen

„Das hat mir gut getan. Das war schön, ich habe mich zuhause gefühlt“ würdigte Salinga den Festgottesdienst. In seiner Abschiedsrede wandte er sich an den Kreissynodalvorstand und seine Mitarbeitenden. In seinen Dienstjahren bei Kirchens seit 1972 habe er den Aufbau sowie den Rückbau von kirchlicher Verwaltung miterlebt – man habe den Weg der Einsparungen gehen und Lösungen finden müssen. „Sie alle wirkten daran mit, dass wir nicht untergingen. Herzlichen Dank für alles Mittragen und Mitmachen!“ Er schaue auf eine angenehme Zusammenarbeit zurück. „Am Ende gilt mein Dank Gott, der mich in meinem Arbeitsleben begleitete.“ Er sehe es als sein Geschenk, im gesamten Berufsleben nicht einen Tag arbeitslos gewesen zu sein, und in einem erfüllenden Beruf gearbeitet zu haben. Er freue sich darauf, die neue freie Zeit gestalten zu dürfen, auch wenn diese, im Hinblick auf die Losung des Tages, in Gottes Händen stehe.

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