Von Heßler nach Horst

Ernst Udo Metz wurde in Horster Pfarrstelle eingeführt

 

GELSENKIRCHEN – In einem Festgottesdienst am 19. August hat Superintendent Rüdiger Höcker Pfarrer Ernst Udo Metz in sein Amt als Pfarrer der Kirchengemeinde Gelsenkirchen-Horst eingeführt. Metz übernimmt als Nachfolger von Pfarrer Ludwig Weber den nördlichen Pfarrbezirk. In seiner Predigt über Psalm 149 stellte er das Gotteslob in den Mittelpunkt und machte deutlich, dass nicht er als der neue Pfarrer, sondern Gott im Mittelpunkt des gemeindlichen Lebens steht: „Nicht der Neue ist das Neue, sondern das, was uns neu macht“, sagte er. „Lassen wir uns verzaubern von dem, den wir bezaubernd finden.“

Weit über 200 Gemeindeglieder waren in den Gottesdienst zur Einführung gekommen. Viele von ihnen begrüßten mit Ernst Udo Metz jemanden, den sie von früher kennen: Schon als Vikar von Pfarrer Ernst Klein und Pfarrer im Hilfsdienst war er von 1982 bis 86 in Horst tätig. Anschließend hatte Metz seine erste Pfarrstelle in Bismarck, bis ihn das Presbyterium der Kirchengemeinde Heßler 1991 in ihre zweite Pfarrstelle wählte.

Infolge des Rückgangs der Gemeindeglieder in Heßler von über 4.000 auf weniger als 3.000 soll nun eine Pfarrstelle aus finanziellen Gründen eingespart werden. Da in Horst (bei gut 6.000 Gemeindegliedern) die Wiederbesetzung von Pfarrer Webers Pfarrstelle notwendig war, sind die Kirchengemeinden Heßler und Horst sowie der Kreissynodalvorstand gemeinsam zu der Lösung gekommen, dass Pfarrer Metz an seine alte Wirkungsstätte wechselt.

„Auch wenn mein Wechsel den Umständen geschuldet ist, freue ich mich auf meine neue Aufgabe in Horst“, sagte der 52-Jährige. In seiner Antwort auf die zahlreichen Grußworte erinnerte er daran, dass bei allen Strukturüberlegungen nicht vergessen werden dürfe, die Anliegen der Kirchengemeinde wieder stärker in den Blick zu nehmen. „Wir müssen zurückfinden in eine unabhängige und eigen verantwortete Gemeindearbeit, in der sich die Lebensäußerungen frei entfalten können, zu denen sich die Gemeinde aus ihrem Glauben herausgerufen sieht“, sagte er. „Wir müssen endlich wieder agieren können, statt nur noch reagieren zu müssen.“

Ernst Udo Metz ist im Siegerland geboren; aufgewachsen ist er in Warendorf im Münsterland. Er studierte Evangelische Theologie in Münster, Marburg und Bochum. Gemeinsam mit seiner Frau Anke hat er drei Kinder im Alter von 20, 16 und 14 Jahren. AR

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